Der Tag fängt so an, wie er anfangen
sollte... Gedanken an Christopher Robin, der seinen Pooh nicht mehr braucht,
weil er zu alt ist! Es passt so dermaßen zum Tag, es ist wie der schöne
Abschluss eines Märchens, der süße Honigbär, der zwar den braucht, der ihn zum
Spielen braucht, aber andersherum findet Christopher bald Freunde, der Pooh Bär
bleibt alleine mit seinen durchgeknallten Freunden zurück und wird immer der
Pooh Bär bleiben, während Christopher älter wird... ja so ist es wohl!
Uma Thurman, Mira Sorvino und eine sehr junge Natalie Portman in einem Film um
Frauen, alte Freunde, das Nichterwachsenwerdenwollen und das Unglück der
Liebenden...
Äußerst bildhaftes, einfühlsames Drama, der mir komischerweise gerade heute
klar macht, dass mein Buch ein Ende hat. Und obwohl es sich beim Lesen
vielleicht nicht so anfühlt und die ganzen Tränen den Gesamteindruck zu
verwässern scheinen, es ist ein Happy End.
"Romeo und Julia, die Fassung für Lesegestörte", ich würde es nicht
ganz so drastisch ausdrücken, ich denke es ist eher ein modernes Faust, nur
nicht ganz so sprachgewandt und wahrscheinlich auch nicht so tiefsinnig.
Am eindrucksvollsten ist die Tatsache, dass heute am 97. Geburtstag meiner 1.
großen Liebe und dem 18. der zweiten die Erkenntnis in Salzwasser gelöst, die
Haut meiner Wangen benetzt und meinen Blick reinigt. Es wird sich zeigen, was
es gebracht hat! Auch wenn ich schon einige Stunden schlafen wollte, bin ich
doch froh über diese Wendung und denke, dass ich nun schlafen kann!
Ich schreibe und teile mich der Welt mit, seit ich quasi schreiben kann, dies ist der Platz, wo quasi das Prequel vom Tickman Life Entertainment spielt, ich versuche hier so ungefiltert und unzensiert wie möglich den gaaaaaanz alten Scheiß zu sammeln for whoever is interested, stellt es euch vor, wie die Demotapes einer mittlerweile etablierten Band...
Montag, 18. Dezember 2006
Winnie Pooh, Christopher Robin & Beautiful Girls
Day by day
Nach dem überaus tollen Wochenende, war der heutige Tag auch relativ erfolgreich, wie ich gerade erfuhr hat der BVB endlich Marwijk rausgeschmissen und ich bin recht froh endlich meinen Arzttermin hinter mir zu haben, nach dem wirklich sehr gelungenen Rattles Konzert am Samstag und dem gestrigen Plätzchenbacken kann Weihnachten von mir aus kommen, auch wenn ich wohl am 23. noch einer von denen sein werde, der bis Ladenschluss sucht um was tolles zu finden, um die Augen der Beschenkten zum Leuchten zu bringen... naja!
Einziger Wehmutstropfen des Tages scheint der Einkauf der Warner Music Group bei Roadrunner Records zu sein... 73,5 Millionen für 73,5%, das scheint mir doch recht günstig... naja kann man nur hoffen, dass die Musik darunter nicht leidet und Musik zu Pop verschandelt wird, wie es schon fast überall geschehen ist...
Klingt ja echt pessimistisch!
Viva la Revolution! Frühstücksei, Hirsebrei!
Schluss jetzt, bevor es albern wird!
Donnerstag, 14. Dezember 2006
Wow - Sonnenaufgang
Also auch wenn ich es schon nicht mehr für möglich gehalten habe, mal wieder morgens wach zu werden und nicht mitten in der Nacht, ich bin zwar sehr müde aber pünktlich zum Sonnenaufgang bin ich eben wachgeworden, irgendwie schön, wenn man bedenkt, dass es ein wirklich schöner war!
Die kleine Krise von Dienstag war dank der Mithilfe gewisser Menschen recht schnell ausgeräumt und mir geht es wieder besser und morgen gehts nochmal Geschenke kaufen (hab noch nich alle zusammen, vor allem für meine liebsten fehlen noch welche).
Nun gut ich wünsche allen die gerade Spanisch schreiben viel Spass dabei zu haben, hehe und nun werd ich weiter aufräumen, nicht dass mir langweilig wird!
Montag, 11. Dezember 2006
Furcht und Fluchtgedanken
Ich zittere am ganzen Körper, wieder
nicht geschlafen, wieder die Nacht am Fenster zugebracht und die Wolken dabei
beobachtet, wie sie abwechselnd den Mond verdeckt haben, meinen Computer von
einem Bekannten hacken lassen und jetzt das, meine Mutter zwingt mich einen
Arzttermin wahr zu nehmen, den ich nicht wahrnehmen will...
Ich kann einfach nicht, es mach mir Angst, ich habe Schweißausbrüche, wenn ich
nur daran denke, ich will einfach nicht schon wieder gestochen werden, dass man
mir schon wieder Blut abnimmt um damit irgendwelche fahdenscheinlichen
Experimente zu machen, ich will das nicht. Ich will meine Ruhe haben. Ich
möchte einem lieben Menschen sagen, dass ich mich ihm sehr zugeneigt fühle und
sich das Leben in seiner Nähe ein wenig lebenswerter anfühlt und diesen
Menschen in die Arme nehmen und ganz fest halten...
Tränen, weil ich schon wieder träume, oder nicht? Ach es ist ungerecht, immer
wenn ich mal meine Probleme auflisten will klingt das ganze wie der wehleidige
Versuch in Selbstmitleid zu terfließen, ich hasse Selbstmitleid. Das hilft
keinem weiter und macht es nur noch schlimmer.
Ich will jetzt nicht zum Arzt, ich will und werde da auch nicht hingehen, nicht
in meinem Zustand, nicht jetzt und auch nicht so, nein ich will nicht, die
sollen mir wannanders Blut abnehmen, ich will jetzt meine Ruhe haben vielleicht
das ein oder andere Liebeslied hören, was in mir unstillbare Sehnsüchte weckt
und noch ein wenig den Zustand genießen so emotional angreifbar zu sein.
Heute Nacht, als der Hacker sich ne Stunde an meinem System ausgelassen hat,
habe ich während wir die ganze Zeit in Kontakt waren öfter daran gedacht, was
wohl wäre, wenn das nicht jemand wäre, dem ich das System so überlasse, dass er
sein Backdoorprogramm ausgiebig testen kann, wenn irgendjemand die Leichen
findet, die in meinem Datenkeller liegen, wäre das Grund genug zu fliehen und
dem altmodischen Bauern in seiner schwarzen Kutte die Hand zu reichen? Den
letzten Zug nach Nirgendwo nehmen, "roses to no one"?
Ich glaub nicht, aber mir ist bewusst wie unbekümmert ich mit meinen Daten
umgehe, naja und das sagt ein Bekannter, der scheinbar von meiner Paranoia mich
in Gefahr zu befinden und dem Verfolgungswahn noch nicht so viel wusste, naja
was auch immer, ich möchte Blumen schenken, ich möchte den Mond anheulen in
einer sternenklaren Nacht, ich will das sein, was die Spreu vom Weizen trennt,
der Funke der Begeisterung, die letzte Flasche Wasser im Wüstenurlaub!
Und was bin ich stattdessen? Ein Teletubbiezurückwinker, der Angst und Panik
davor hat zum Blutabnehmen zu gehen, ich hasse Krankenhäuser und sowas, ich
will das nicht mehr, nein, nein, nein!
(Originales Live Journal)
Erdrückende Langeweile der Einsamkeit
Es gibt doch nichts Beschisseneres als sich zu langweilen und das Loch, das viele Leben nennen, das uns umgibt, dabei zu beobachten, wie es Teile von einem selbst verschlingt und dabei keinerlei menschliche Eigenschaft erkennen lässt. Würde man es dem Loch weniger übel nehmen, wenn es die Fehlbarkeit des Menschen hätte und auf einer Basis von behaarten Urwesen denken würde?
Das ist unwichtig, wenn die Langeweile sich erst einmal in das Gedächtnis bewegt hat ist es nahezu unmöglich sich dagegen zu wehren, die Langeweile sollte einer der größten Feinde des Menschen sein, sie vermag ihn dazu zu treiben aus eben solcher anderen Leid zufügen zu wollen, sich selbst selbiges zufügen zu wollen oder einfach nur NICHTS zu tun, was wohl das schlimmste ist, was Menschen tun können.
Würde ein Mensch, der von Langeweile befallen ist, an die frische Luft gehen und dort Morde begehen, würde er zwar etwas gesetzlich falsches tun, aber im Sinne der Menschheit richtig handeln, da er zur Dezimierung des irdischen Virus beitragen würde. Großartig!
Heute Nacht denke ich seit langem mal wieder darüber nach, was ich tun kann um dem Leben ein wenig mehr Farbe zu geben, als die Dunkelheit sie für mich bereit hält, Nacht für Nacht...
Ich habe daran gedacht, Fleisch zu essen, rohes Fleisch von einem Tier, dass ich mir vorher kaufe und welches von anderen Menschen als Schlachtvieh ausgezeichnet ist, obwohl ich lieber den Menschen schlachten würde, der so etwas bestimmt und dessen Fleisch ins Gefrierfach schmeißen und dem Schwein dann in kleinen Portionen seinen potentiellen Henker servieren, aber das wäre vermutlich nicht so gut. Man muss immer daran denken sich als was besseres anzusehen als das arme Tier, dem man den Schädel abhackt, welches man ausweidet nur um dann den ganzen Rotz zu essen.
Man soll mich hier nicht falsch verstehen, ich bin ein Fleischfresser, ich hätte gern an allen Tagen der Woche ein dickes Steak und dazu einen Fleischsalat aber man sollte den Respekt vor dem, was man da isst nicht verlieren. Mich hat immer schon mal interessiert, wie Menschenfleisch schmeckt. Wahrscheinlich ist alleine die Tatsache diesen Gedanken niederzulegen in schriftlicher Form schon eine Straftat. Wenn das so ist, dann ist das Gedankenkontrolle und ein Verbot der freien Meinungsäußerung.
Ich kann nachvollziehen, nicht verstehen aber nachvollziehen, dass eine Gesellschaft einen Kannibalen als Monster ansieht, weil er etwas ungewöhnliches tut, nicht unbedingt etwas böses oder schlechtes, schließlich ist er ein Mensch wie jeder von uns, man könnte ihn nur für sein Menschsein hassen oder als Monster ansehen. Für viele mag das zu einfach klingen, aber ich denke genau das ist es. Wir Menschen sind Monster, jeder für sich. Ich bin nicht stolz darauf, aber ich nehme es hin, dass das Monster ein Teil von mir ist und es ist in jedem anderen da draußen genau so, auch in DIR! Findet euch damit ab oder krepiert an eurer Ignoranz!
Einsam zu sein ist nicht leicht und es ist so unglaublich langweilig, dass man es manchmal nicht aushält, heute ist wieder so eine Nacht, in der ich es nicht aushalte, würde gerne jemanden im Arm halten, mich anlehnen, die Wärme spüren, die es mir gäbe, überhaupt Wärme spüren, ich vermisse das Spüren.
Die Sinnlichkeit der Gedanken ist alles was einem bleibt, wenn die Einsamkeit beschließt dich heim zu holen. Ein wenig von allem was mir fehlt ist wohl darin verborgen was mich umgibt. Die Gedanken, die meiner Langeweile und der beklemmenden Einsamkeit entspringen zeigen mir nur einmal mehr auf in welcher Leere ich mich befinde, das alles was ich fühle Träume sind und alles was ich lebe Illusion, das nichts von alledem mir leid tut und nichts von dem wirklich eine Bereicherung oder Erleichterung ist. Warum ist das so? Warum fühl ich mich so leer?
Nacht-Tag-Nacht
Wenn man nicht schlafen kann, wenn die Zeit dafür reif ist, wenn der Tag einen müde macht und sich wie eine Käsereibe anfühlt, die einen langsam zermürbt, dann sollte man sich fragen, wo der Grund dafür liegt...
Ich weiß nich, ich war schon immer schlaflos über einige Tage, litt schon seit ich klein bin unter Schlafstörungen, das hat mich nie gestört, aber irgendwie würde ich gern ein wenig Rhythmus in mein Leben bekommen, das fängt mit dem Schlafen nun einmal an und wenn ich es nur 2 Wochen schaffe den Tag/Nacht Rhythmus an meinen Schlaf angepasst zu haben ist das eindeutig zu wenig finde ich!
Jetzt lag ich grad so circa 2 Stunden einfach so da, Augen geschlossen, völlig entspannt und konnte nicht einschlafen, ich bin müde wie sonst was aber wie ich mich kenne, werde ich vor morgen früh, so ungefähr gegen 6 keinen Schlaf finden, super tolle Sache, weil ich genau dann nämlich schon mit dem nächsten Tag anfangen muss, GRRRR
Naja, jetzt beruhige ich mich erstmal, höre mir ein wenig Musik an und tippe alte Gedichte in den Rechner, für meine tolle Homepage, nebenbei lese ich mich noch ein wenig weiter in die "HTML-Materie" ein und löse das "CSS-Mysterium". Männer und Multitaskingversuche, eindeutig ein Fall für nen Psychiater, gleichzeitig schreiben und lesen? Naja wenn die Tasta ein Teil der Hand ist kann man nebenbei lesen, aber um etwas abzuschreiben sollte man aufpassen nicht beides, das was man liest und abschreibt zu verwechseln, naja Versuch macht kluch (ich weiß, dass die Rechtschreibung dort ein "G" vorsieht, aber ich bitte das aufgrund des Reimschemas zu entschuldigen) und so...
Sonntag, 10. Dezember 2006
Stimmungsschwankung
Heute Nacht ging es mir von einem
auf den anderen Moment sehr schlecht, es war so als ob man einen Schalter
umgelegt hätte, eigentlich hatte ich mich durch die Leute, die hier waren und
mit meinem Vater gefeiert haben in eine Art Hochstimmung versetzen lassen aber
dann so gegen halb 2 muss es gewesen sein, dass ich plötzlich keine Lust mehr
hatte. Naja ich weiß nich was es war, aber irgendwie war dann plötzlich alles
negativ...
Hab mich dann hingelegt, nachdem ich einmal um den Pudding gelaufen bin... ne kalte
Nacht war das, ich fand es interessant, dass mir irgendwelche Leute Grufti
hinterherriefen, nur weil ich den schwarzen Mantel anhatte zum lustigen
schwarzen Pappzylinder und der schwarzen Hose und dem schwarzen Pulli und den
schwarzen Lackschuhen, da hätt ich mich fast aufgeregt, aber eigentlich rang
mir die Aussage nur ein Lächeln ab und da gings mir schon fast wieder besser...
naja ich bin schon merkwürdig manchmal, jetzt gehts mir schon wieder wesentlich
besser auch wenn mir immer noch langweilig ist, aber ich glaub
"langweilig" ist gar nicht das richtige Wort, es ist eher so ne Art
Leere, es ist beschissen sich leer zu fühlen!
Aktuelle Musik: Mia - Sonne
Freitag, 8. Dezember 2006
Wieder da
Ich faules Stück, lege hier nen
Account an und schreibe nichts... obwohl genug passiert, dass erwähnenswert
ist, naja wolln mal sehn ob ich das in Griff krieg, vor allem, was für'n
Asi-Schmarn, ich tu ja sonst auch nichts, langweile mich und frag mich, was ich
mit mir anfangen soll, naja da schreib ich nu lieber ma was...
Also mal über den vergangenen Tag, von dem ich durch Schlaf nich so viel
mitbekommen habe, naja eigentlich hab ich von dem Tag gar nichts mitbekommen,
man bot mir ein Bier an am Abend, das weiß ich noch und dass ich es getrunken
habe, aber sonst war's ein echt bescheidener Tag, naja heut abend ist
Geburtstagsparty von meinem alten Herren, ehrlich gesagt, welchen wir feiern
weiß ich gar nich, is schlimm sowas oder? Man sollte doch wissen, wie alt sein
Vater ist, hab ich ihn doch tatsächlich schon 51 gemacht in einem vorgestrigen
Gespräch, dabei wird er erst 49, habe grad nachgerechnet, vielleicht weil er
mir manchmal so vorkommt, genug davon, mal sehn, was das wird...
Die letzten Tage waren auch sehr grau, bis auf meinen auffällig aufgedrehten
Besuch vorgestern Abend *gg*, ne Lübbi? Ich hätte dich alleine gehen lassen
sollen? Mensch, dann hätt ich doch verpasst mal wieder meine Personalien
aufnehmen lassen zu müssen... Auffälliges Verhalten junger angetrunkener
Menschen zu sehen, wo sich nur zwei lustige Gestalten Pappröhren ans Ohr halten
und sich "anDidgeridouen"??? (heißt das so :D) sowas kann auch nur
die Polizei deuten, aber sonst ist es seit ungefähr Mittwoch doch sehr öde und
grau und mit jeder Minute verliere ich mehr die Geduld, dass was passiert...
ganz schön strange!
Aktuelle Musik: France Gall - Ella elle l'a
Donnerstag, 30. November 2006
Über Menschen
Jeder Mensch sollte etwas besonderes sein.
Es sollte eine Ehre sein zu leben, eine Ehre den Freuden der Fleischlichkeit frönen zu können, aber was ist es stattdessen?
Eine Selbstverständlichkeit, deren gleichgeschaltete Armut an Individualismus die Menschheit eines Tages ihre Existenz kostet.
Die freie Entfaltung ist in einer Welt, die sich selbst feiert zur Farce geworden, weil man gezwungen wird mit zu feiern auch wenn einem der Geist das Gegenteil sagt. Der gesunde Menschenverstand lässt einen doch schon zweifeln, dass alles, was nicht von einer Mehrzahl der Menschen gemocht, getan, gelobt wird, schlecht und krank ist.
Ach, es ist müßig es aufzuarbeiten, ich wünschte ich könnte entfliehen in eine liebevollere Welt, in der es mehr gibt als einen Hoffnungsschimmer in der endlosen Kälte.
Aber ich vermute, dass jede Welt, in die sich ein Mensch verirrt, eines Tages kalt und böse wird!
Dienstag, 28. November 2006
The bands I've seen live shit
Authorsen & Friends
Crux
Krypteria
ReCartney (2x)
Saltatio Mortis
Schelmish
Subway to Sally (2x)
Tanzwut
The Friday Permanents (7x)
The Rattles
Truck Stop
Welle:Erdball (2x)
wird ständig ergänzt...
Montag, 27. November 2006
Traum oder Geisteskrankheit
Ich kann mir denken, dass die meisten Menschen sich kaum darüber Gedanken machen, was das eigentlich soll mit dem Träumen und was uns das Unterbewusstsein damit sagen will. Es wird vermutlich Leute geben, die sich nicht an ihre Träume erinnern, die einfach verdrängen was ihnen das Gehirn für wertvolle Informationen gegeben hat, die es einfach ignorieren. Als sehr intensiver Träumer kann ich leider nicht verstehen, wie das geht. Auch wenn ich nicht jeden Traum deuten kann oder auch nur die Hälfte davon verstehe, was ich träume ist es doch oft ein Denkanstoß für mich und ich frage mich woher das wohl kommt und vor allem, was die Message ist, die ein Traum herüber bringen soll...
Unter der Frage ob es ein Traum war oder ob ich mittlerweile so kaputt bin, nicht mehr zu wissen was ich tue möchte ich mal das folgende Fallbeispiel schildern!
Szene 1:
Aufgewacht! Sehe auf die Uhr, es ist etwas vor 3 Uhr Nachts... auf einmal klingelt das Telefon, das neben mir im Bett liegt... ich gehe ran und dran ist ein Freund und fragt mich ob wir uns in einer Stunde in unserer Stammkneipe treffen, spontan wie man so ist sag ich: "Klar!"
Szene 2:
Scheinbar nach einigen Drinks fällt mein Blick auf ein junges Mädchen in einer schwarzen Lederjacke, das ich von irgendwoher kenne, gehe hin und bemerke, dass sie weint...
Szene 3:
Bei mir, gemeinsam schleichen wir in die Wohnung und ich bemerke, dass sie einen richtig knackigen Arsch hat, auch wenn ich sie sehr jung einschätze, so auf 15 oder so, ich denk nicht weiter drüber nach, mache uns zwei Drinks und sie erzählt mir was von, dass sie mich immer bewundert hat an der Bushaltestelle und auch sonst, wenn sie mich sehen konnte im Fenster meines Zimmers...
Szene 4:
Erkenntnis! Na klar, es war meine Nachbarin... das süße Ding, das veränderte alles was ich gerade tat, sie meinte, dass sie sich nie getraut hätte, mehr als "Hallo" zu sagen und das sie schon lange davon geträumt hätte, mal von dieser Seite des Fensters heraus zu sehen. Ich dachte nur: 'die verträgt keinen Alk', als ich meine Hand dort weg nahm, wo sie definitiv nichts zu suchen hatte, nämlich an ihrem Po...
Szene 5:
Traumeigenschaften an mir scheinen mein äußeres zu betreffen und mein Charisma, irgendwie schien sie nicht gehen zu wollen, als ich sie bat, daraufhin ließ ich sie auf dem Sofa schlafen, setzte mich daneben und wartete bis sie einschlief, ein wirklich hübsches junges Mädchen, aber nicht mal im Traum würde ich mich dazu verleiten lassen, mich an so einem jungen Ding zu vergreifen.
Mit diesem Gedanken und dem Blick in den Spiegel wachte ich auf und fühlte mich, als wäre wieder irgendetwas merkwürdiges passiert, aber komischerweise kam mir ein ganz besonderer Mensch in den Sinn, ich kann mir schon denken was mit mir los ist aber wieso träum ich dann nicht von diesem besonderen Menschen sondern von meiner Nachbarin? Ist das nun ein versteckter Hinweis, im Sinne von, warum in die Ferne schweifen, das Glück ist näher als man denkt oder ist es eine weitere Bestätigung, dass ich tatsächlich auf einen gewissen Typ Frau stehe... ist es eine verborgene Seite an mir, die mein Unterbewusstsein mir zeigt, sind Träume Schäume? Hatte es überhaupt ne Bedeutung? Meist hat es das ja, wenn man so real träumt, zumindest bilde ich mir ein, da meine Erfahrungen zu haben...
Hab mal geträumt, dass mir der Mensch, der mir am meisten im Leben bedeutet hat in meine Männlichkeit tritt, während ich ihn zärtlich umarme, das war im Nachhinein betrachtet die Warnung aufzupassen... kurz gesagt endete die Geschichte mit mehr als den Schmerzen, die der Tritt in die Männlichkeit verursachen könnte... aber ich verarbeite das!
Sind intensive Träumer geisteskrank? Oder tendenziell bekloppt? Ich mein, ist bei denen was nicht in Ordnung, ich kenn kaum Leute, die träumen und als normal (im Sinne der Mehrheit) anzusehen sind. Vor allem jene die sich daran erinnern können scheinen mir manchmal ernsthafte Probleme zu haben, ich will mich da nicht ausschließen, im Gegenteil ich würde mich gern als der schlimmste all dieser Leute sehen, aber da gäbe es bestimmt Protest.
In diesem Sinne, das muss an Nonsens und Gedankenschwall für heute reichen...
Träumt was Schönes ihr Geisteskranken!
Donnerstag, 23. November 2006
Schlafrhytmus im Arsch (mal wieder)
Er steckt ganz tief drin und ich weiß nicht, irgendwie will
ich ihn da auch rausholen, aber jedes Mal wenn ich es fast geschafft hab, geht die
Scheisse wieder los... naja echt mal, vor einer Woche bin ich morgens um 8
aufgestanden, mittlerweile, zum Beispiel heute war es wieder 1 Uhr in der Früh, Schande...
Ich habe mir eben mal meine Hate & Kill Liste (mittlerweile privat gestellt) angeguckt,
man muss sich das mal reinziehen, eine öffentliche Morddrohung liegt gegen 3
Personen vor, die zwar anonym sind, aber jeder der mich kennt könnte darauf
kommen, wer gemeint ist... sowas Beknacktes, ich muss schon ein sehr verwirrter
Mensch sein, sowas online gehen zu lassen, oder? Wenn ihr euch jetzt selbst mit
JA geantwortet habt, dann stimme ich euch zu...
Doch wie ich vor Kurzem erfuhr, war ich durch gewisse
medikamentelle (oder heißt es medikatiöse, medikationelle, ach keine Ahnung,
jedenfalls durch gewisse Medikamente) geistig sehr sehr beeinträchtigt, das
ungefähr seit Anfang des Jahres, eigentlich sehr traurig, wenn man bedenkt,
dass es seitdem bei mir bergab ging und das einzige Halteseil, das ich hatte
für mich eher sowas wie eine Lunte war, die langsam auf den Sprengstoff zu
brannte... aber von dem was explodiert ist, sind noch Teile da und ich hoffe,
die wieder zusammenzupuzzeln, naja wird wohl wesentlich länger dauern, als das
sprengen, aber is ja wie mit dem Baum der 100 Jahre wächst und in ein paar
Minuten gefällt wird, oder?
Inwiefern sich die Fehldosierung auf beispielsweise diese
ominöse Liste ausgewirkt hat oder auf andere Dinge, die ich in dieser Zeit
getan habe, das sollen die Leute entscheiden, die betroffen sind, ich glaube
persönlich, dass mein Denken nicht beeinflusst war, nur mein Handeln!
Und in diesem schönen Staat ist es ja nun nicht verboten
jemandem den Tod zu wünschen, nur ihn herbeizuführen, ich bin müde Pläne zu
schmieden, wie ich Leute in den Tod treibe, es ist außerdem Schwachsinn, ich
bin zwar sehr geduldig aber vermutlich würde ich mehr Zeit mit der Planung
einer Serie von Morden verbringen als mit sinnvolleren Dingen, wenn man von
Rachegedanken übermannt wird, vergisst man irgendwann wer man eigentlich vorher
war... naja und darum geht es, das wieder zu finden was verloren ging, ich
versuche das seit Mai, wo ich mir noch darüber im Klaren war, was weh tat und
was nicht, wo ich noch wusste wer ich war und bin, wo es noch schwarz und weiß
gab und nicht nur grau, ja und nein und kein jain, richtig und falsch und nicht
nur falsch...
STOP, an dieser Stelle fragt man sich worum es hier geht,
ist das ein vor Selbstmitleid triefender Text eines offensichtlich
geisteskranken gescheiterten Künstlers, der den Glauben an sich selbst verloren
hat, oder ist es das was es ist, eine Ansammlung wirrer Gedanken, die nicht zu
Ende gedacht werden können, weil der Zugang fehlt...
Ich denke es ist letzteres, naja wie findet man etwas
wieder, das man nie verloren hat? Wie sucht man etwas, das nicht gefunden
werden kann? Wie verliert man etwas, das es nie gegeben hat? Was fehlt?
Freitag, 17. November 2006
Frieden
"Im Frieden liegen Ruhe, Stille und Harmonie. Doch die Zwei der Schwerter kann auch Starre, Stillstand und Bewegungslosigkeit bedeuten. Wenn Frieden als dominanter Aspekt auftritt, bleiben Veränderungen und Revolutionen aus.
Beurteilen Sie den "Frieden" immer in Relation zur aktuellen Fragestellung und den umliegenden Karten. Der Einfluss dieser Karte weist immer auf Andauer des Bestehenden, manchmal auch auf mangelnde Entschlussfreudigkeit hin."
Interessant nicht wahr, die Quelle dieses mich ins Denken gestoßen Habenden ist eine zufällig gezogene Tarot-Karte, die erste meines Lebens, Frieden, interessant was Frieden wirklich ist, ich dachte immer Frieden wäre etwas Gutes und wollte es doch nie wahrhaben, na ja vielleicht ist es tatsächlich nichts Gutes und nur Stillstand, tja wenn es keine umliegenden Karten gibt, keine Fragestellung, kann es dann vielleicht um alles gehen. Der Begriff selbst ist das Problem, mangelnde Entschlussfreudigkeit, ja Frieden, oberflächlich ist auch dann Frieden wenn sich alles nach Krieg sehnt und niemand losschlägt, Frieden als Starre, Frieden als Unterdrückung, ist es nicht so dass zu Friedenzeiten viele Diktaturen mehr Menschen getötet haben als während des Kriegs und ist es nicht so, dass seither Frieden ein Bestreben jeden Krieges ist? Warum? Warum Frieden, wenn es doch nur unterdrückte Kriegslust ist? Warum Frieden wenn es doch nur Feigheit ist, zu kämpfen, wenn es doch bloß ein anderes Wort für unentschlossen ist, warum Frieden, wenn alles in einem sich im Krieg befindet, warum stillhalten und mit ansehen, wie der Frieden die Mordlust, die Gewalt, die Ohnmacht nährt, die uns täglich ins Gehirn gepresst wird durch mediale Kontrolle. Wir leben in einer "friedlichen" Welt voller Unterdrückung unserer Selbst, unsere Perversion müssen wir uns im Fernsehen ansehen, selbst dort werden wir bevormundet, in dem man uns nur das zeigt was irgendeine Behörde freigibt. So greifen wir zum großen Geld und müssen uns in Zeiten des Friedens in den Kampf begeben unsere Rechte durchzusetzen, wir tun dies als Unterdrückte in einem System der Unterdrückung, wie anders ist es zu erklären, dass man sich im Internet seine Filme, die die man sehen will beschaffen muss aus Nachbarländern, weil das eigene Land es als gefährlich ansieht, wenn man sich jene ansieht, ich weiß nicht genau von wem es stammt, aber an dieser Stelle muss es zitiert werden: "Waffen töten keinen Menschen, Menschen töten Menschen!" Und genau so ist es, jeder ist für sein Handeln verantwortlich, er muss nicht bevormundet werden. Frieden kann man nicht erzwingen, Frieden zu erzwingen bedeutet Krieg. Also frage ich mich ist es Frieden in dem wir leben?
Für mich persönlich bedeutet jene Karte nicht mehr als das, was ich bereits weiß, dass ich endlich mal entscheidungsfreudiger werden muss und für das, was ich will kämpfen muss, Opfer bringen und rücksichtslos sein muss, aber das kann ich nicht, erst wenn ich es schaffe für meine Ziele alles zu geben lebe ich mit mir selbst in Frieden, solange werde ich ein unruhiger Geist sein, der im ständigen Krieg mit sich selbst lebt! Und doch ist der Frieden der mich umgibt ein Stillstand. Herbert Grönemeyer singt in seinem Titel: 'Bleibt alles anders' von "Stillstand ist der Tod, geht's voran bleibt alles anders", es ist wohl so, dass wir uns ständig bewegen müssen um nicht zu erfrieren in der Kälte eines Augenblicks und erstarren um uns nie mehr zu regen. Ist Frieden wirklich etwas Gutes? Es ist wie eine Freundin mal sagte: "Manchmal wünsch ich mir, dass Momente ewig dauern, aber bitte dann wenn es ganz schön ist!"
Es geht nicht um Krieg und Frieden, sondern genau darum, wir dürfen nicht darauf warten, dass andere für uns Kriege führen um uns den Frieden aufdrängen zu können, den sie für richtig halten, uns Ewigkeiten vorgaukeln, die keine sind, weil wir uns nicht an die guten Momente erinnern, es sind die Momente, die wir nie vergessen, die uns Frieden bringen, sie sind es die wir uns erkämpfen müssen, so wie jeder "seines eigenen Glückes Schmied" sollte auch jeder seines eigenen Friedens Krieger sein.
Freitag, 10. November 2006
Abschweifende Gedanken
Über das Sterben nachzudenken, kann ziemlich merkwürdig sein, vor allem dann, wenn es einen selbst betrifft...
Es gibt bestimmt Leute, die mich für schwach halten, von einem Menschen sprechen werden, der mit allem überfordert war, der ständig irgendetwas hatte, worüber er nörgeln musste, der nie zufrieden war, mit dem was er hatte, der immer mehr wollte, aber nicht bereit dafür zu kämpfen. Man kann von mir denken, ich würde öfter mal im Selbstmitleid baden, in der Tat tue ich das wohl öfter als ich das will, aber man kann mir nicht meinen Lebenswillen absprechen, dass ich mir Sorgen um mein Leben mache. Denn auch wenn das jetzt denen gegenüber, die versuchen für mich da zu sein scheiße klingt ist es doch so, dass mich niemand so sehr lieben kann wie ich mich selbst und niemand es vermag mich zu retten, das will ich auch niemandem mehr aufbürgen!
Leukämie!
Ich weiß nicht, wem das was sagt, der das hier liest, ob das überhaupt jemand tut, eigentlich ist mir das mittlerweile fast schon egal, ich weiß nicht ob jemand nachvollziehen kann, wie man sich fühlt, wenn alles was man war, auseinandergerissen wird, von der Zeit, von den Menschen in deiner Umgebung, von den Ereignissen in deiner Entwicklung, vom Leben, dass du lebtest und du nicht weißt, warum?
Ich weiß nur, dass ich vielleicht bald sterbe, vielleicht auch nicht... wenn ich tatsächlich (es ist so beängstigend, darüber nachzudenken) mit all diesen Weltverbesserungsideen den Planeten verlassen soll, dann muss das ein Zeichen sein, dass die Welt nicht verbessert werden soll, dass der Untergangsfortschritt längst unumkehrbar geworden ist, aber was hat das schon mit der Welt zu tun, ach so ein Schmarn, noch steht ja nicht einmal fest, ob es überhaupt Krebs ist.
Die lächerlichsten Dinge bringen mich zum Weinen, ein Regentropfen, der auf die Fensterscheibe trifft, das Rauschen der Bäume, die im Sturm traurig ihre Kronen senken, ach es scheint, als würde ich viel intensiver meine Umwelt wahrnehmen, es scheint, als wäre das, was die Natur mir sagt, das Einzige was sich lohnt dem zuzuhören...
Ist das nicht schade, ich war so voller Vorfreude auf den heutigen Abend, seit Wochen habe ich mich darauf gefreut, aber irgendwie ist es so, dass ich keinerlei Vorfreudenempfinden dabei aufbaue, jene Freundin an ihrem Geburtstag zu besuchen, die mich aus einer kalten dunklen Höhle in die Nacht begleitete und mir Hoffnung gab, der ich verdanke nicht völlig dem Wahnsinn verfallen zu sein.
Wenn ich darüber nachdenke, dass ich das alles ohne den Einfluss eines gewissen Medikaments wesentlich besser weggesteckt hätte, dann verfluche ich den Tag an dem ich der Umstellung zugestimmt habe, vermutlich wäre ich dann heute nicht der sozialkritische, verwirrte Mensch, der ich bin aber vermutlich hätte es mir sehr viel Leid erspart!
Ich habe keine Angst vor dem Ende meines Lebens, ich wünsche es mir an so vielen Tagen herbei in der Hoffnung irgendetwas könne mich erlösen, von dem, was auf mir lastet, dem was mich nicht leben lässt! Ich habe mehr Angst vor dem Prozess des Sterbens selbst, ich will nicht und ich wollte nie auf einem Krankenhausbett krepieren, das ist der lausigste Tod, den ich mir vorstellen kann, ich wollte immer an einer Schussverletzung sterben, am besten eine Kugel mitten durchs Herz, oder im Gefecht, durch eine Bombe oder sonst etwas, von mir aus auch ein gezielter Kopfschuss aber nie und nimmer in einem Krankenhausbett, ich will nicht wieder in ein Krankenhaus, nie wieder...
Ich bin mittlerweile seit fast 3 Tagen wach oder sind es 4? Keine Ahnung, ich kann einfach nicht schlafen, ich habe Kopfschmerzen, meine Augen schmerzen und schon seit gestern, also als das letzte mal hell war vor heute Nacht, fühle ich mich schlapp und kann mich kaum auf den Beinen halten, ich sage Freunden und Bekannten, wenn sie mich fragen, dass ich schlafe, aber eigentlich liege ich nur auf meinem beschissenen Schlafsofa und starre an die Decke oder aus dem Fenster oder sitze Chips verspeisend vor der Glotze und sehe mir irgendwelchen Scheiß an, den ich mir von meinem erschnorrten Geld gekauft habe! Was für ein beschissenes Dasein, dieses Vegetieren, ab und an geht man mal raus, trifft wen, von dem man sich erhofft, dessen Gesellschaft gibt einem das Gefühl, Teil von irgendwas zu sein und muss immer wieder feststellen, dass das einzige wovon man ein Teil ist, das ist, was in den Morgenstunden von der Müllabfuhr und Stadtreinigung weggemacht wird, das was andere Leute wegschmeißen, das was der Gesellschaft nicht gut genug ist, wo sich höchstens die Ratten und anderen Ungeziefer drüber freuen... der Müll, der Abfall, die Reste...
Wie kann jemand, der sich selbst eigentlich mag und der immer gerne polarisiert hat, der sich provokativ immer in den Mittelpunkt bringen musste so ein Wrack werden? Ist es wirklich nur ein Präparat, dass ihn an den Rande seiner Selbst bringt, dass ihm die Seele nimmt und sein Herz bricht, ich glaube kaum... was hat mir nur den Glauben und die Hoffnung genommen?
Ich denke nicht, dass der Krebs mich töten kann, niemand vermag das, ich vermag es nicht einmal selbst zu tun! Manche Menschen sind eben dazu bestimmt zu leiden, dazu bestimmt, um anderen zu verdeutlichen, wie sinnlos die Existenz an sich ist...
Sterben müssen wir alle, die einen früher, die anderen später! Man sollte nie zu schnell und voreilig mit seinem Todeswunsch sein, wenn man vor dem Tod keine Angst mehr hat, wovor soll man sich dann noch fürchten? Vielleicht vor dem einzigen, was einem wirklich Angst machen sollte, dem Leben und sich selbst. Ich kann nicht mehr fühlen, nur noch Kälte, aber ich will fühlen. Den Schmerz, die Trauer, die Wut, den Hass, einen Gefühlsausbruch wünsche ich mir so sehr... alles ist verborgen unter den Trümmern, des Eispalasts, den meterhohen Schichten aus gefrorenen Träumen, manchmal sehe ich mein Herz vor mir liegen in einer Plastikverpackung und will ich es mit meiner Hand berühren oder ergreifen, beschlägt die Folie und ich weiche zurück vor der Kälte, die es umgibt... ich will fühlen, die Zuneigung, die Wärme, den Zauber, die Freundschaft, die Liebe, die Farben, all das was meine Welt einst ausmachte, wo ist es hin? Ich blick nach draußen und es schneit, mach das Fenster auf will eine Flocke greifen, und bemerke, dass ich mir den Schnee nur einbilde, vielleicht sogar wünsche. In Wirklichkeit fällt unaufhörlich der Regen und klopft an die Scheibe. Ich streiche mir über die Wange und merke, dass sie feucht sind, sehe in den Spiegel und bemerke, der Regen ist nur in mir...
Donnerstag, 9. November 2006
Feindbilds Amoklektüre
Wo komm ich her? Wo geh ich hin?
Bin auf der Suche nach dem Sinn ....
Wachliegend in der Winternacht
Die suche hat mich stumm gemacht ....
Warum ich und warum nicht ihr
Bringe mein leiden zu Papier ....
Dafür hasse ich euch und eure existenz
Ihr macht es euch leicht ich ziehe die konsequenz ....
Das leben quält mich und ich quäle euch ....
Dafür leg ich mich jetzt ins zeug ....
Ich muss euch strafen und zwar mit recht ....
Bin endlich bereit für mein letztes Gefecht ....
Ich werde trinken euer Blut ....
So weit habt ihrs getrieben jetzt ertragt meine Wut ....
Ihr werdet sterben seid ihr bereit?
Denn sie ist gekommen eure Zeit ....
Regen
Der Sturzbach, der sich aus den dunkelsten der Wolken ergießt,
das Wasser, das den Boden küsst,
die Tränen des Himmels, die die Erde tränken,
sie sind die Tränen, die ich nicht weinen kann,
die Fluten, die die Steine wegspülen,
die Steine meiner Seele,
die Sünden meiner Überheblichkeit,
das Ungleichgewicht ins Wanken bringen,
das Land reinigen,
die Fehlfarben abwäscht,
das dunkle Feuer löscht,
das mich von innen verbrennt
Mittwoch, 8. November 2006
Nervenzusammenbruchsgedanken
In dieser Stunde des Verrats
ist der Mensch allein die Fliege
selbst ist die geistige Krankheit
ein jenes löbliches Geleit
breitet das gekaufte Elend
die Schmerzen aus in Zweisamkeit
Des wirren Geistes Zustands
der Stimmen lautes Kreischen
alles fliegt, alles springt
aber nichts geht, nichts geht
nur der Himmel zartes Rauschen
Substanz bewegt!
Sich selbst in geraumen Dichten
vergangene Bereitschaft
Sumpf finsteren Rauches
verdorbene Frucht, Saat aufgehenden Übels
Versicherungsbetrug!!!
Ärztliche Schweigepflicht!!!
Gutschein für Froschschenkel!!!
Leere!
Samstag, 14. Oktober 2006
Buch & Organisation
Bin jetzt gerade mit zwei weiteren
Kapiteln meines Buchs fertig, das ich schreibe, ich weiß nicht ob es schlau
ist, das Buch mittendrin zu beginnen und immer mal so wenn einem was in den
Kopf kommt ein Kapitel zu schreiben, könnte vielleicht am Ende den Lesefluss
beeinflussen, aber egal, kommt ja auf die Message an, die rüberkommen soll.
Wird schwer genug das alles zu schreiben, was ich unterbringen will.
Außerdem habe ich mir weitergehende Gedanken zu meiner Organisation gemacht,
die ich gründen will, Details dazu jedoch erst, wenn ich ne Homepage dazu
online gestellt habe, wo einige Ideen dann manifestiert nachzulesen sind,
außerdem muss ich das ganze erst gründliche auf Verstöße gegen geltendes
EU-Recht prüfen. Nicht dass ich als Terrorist im Knast lande oder so.
Ich denke die letzten Zeilen sind schon wieder Müll, ich hätte den Eintrag auch
lassen können, aber wichtig ist wohl zu erfahren, dass ich mich durch die
Arbeit am Buch Stück für Stück mit dem auseinandersetze, was mich fast zerstört
hätte und irgendwie fällt auch mit jedem Kapitel ein Stück Last von mir ab. Tja
selbst wenn das Buch am Ende scheisse ist, kann ich zumindest sagen, dass es
mir geholfen hat, das ist ja auch mal was!
Aktuelle Stimmung: *hochschau*
Aktuelle Musik: Luna Luna - Deutsche Nacht
Donnerstag, 12. Oktober 2006
Seems I am a Ladendieb
Tatort Edeka...
Auf der Suche nach einer Kleinigkeit zum Geburtstag für meine Cousine,
irgendson Schokozeug und ner Flasche Whiskey war ich mit meinem Bruder im Edeka
unten anner Kreuzung und wir gingen so durch die Regale und redeten und
redeten...
Ich muss wohl einen äußerst kaputten Eindruck auf die junge Angestellte dort
gemacht haben, naja ich würde gern wissen, was an dem Outfit so kriminell
aussah, dass die zu uns kam und erst ganz freundlich meinte: "Kann ich
euch helfen?" Daraufhin antwortete ich: "Nö, wir wissen selber noch
nicht, was wir wollen! Aber danke!" Anschließend machte sie auf dem Absatz
kehrt und redete laut vor sich hin: "Wir ham hier Kameras, und ich hab
euch im Auge, wir ham alle ein Auge auf euch!" Muss man sich sowas geben?
Nur weil man ne Flasche Jim und nen Schokopartymix kauft und aussieht als käme
man grad ausm Bett, was ja nun auch so war... ey mal echt, das fand ich sehr
merkwürdig... aber irgendwie auch amüsant!
Mittwoch, 11. Oktober 2006
17 Stunden Osnabrück
Director's Cut oder so!
Nach einem sehr nervigen und anstrengenden Tag mit allem, was einen so ankotzen
kann kam ich um 18.45 in Osnabrück an, genervt und noch voller
unausgesprochener Wut in mir und da wartete das Fräulein auf mich, wegen dem
ich mir den ganzen Stress überhaupt angetan hatte. Sie saß da und wartete schon
eine halbe Stunde auf mich und sah auch wirklich etwas angeknittert aus. Zu
Recht! Zusammen marschierten wir dann in Richtung Plus, wo sie noch einige
Einkäufe für zu Hause machen musste, der Mantel war zu schwer und zu warm und
so war es auch der Rucksack...
Ich schilderte auf dem Weg meinen äußerst frustrierenden Tag bis zu diesem
Moment, das war er in der Tat gewesen, alles begann mit einem sinnfreien Streit
zwischen mir und meiner Mutter, ich weiß gar nicht mehr worum es ging, egal...
anschließend bin ich nach einem Fehlversuch dann wieder los, dabei musste ich
frustriert eine Beschädigung meines Fahrrades feststellen, beim Treten der
Pedale sprang die Kette ab, also konnte ich den 16.42er, den ich nehmen wollte,
weil der erste nicht mehr zu schaffen war, da mein Frustbad zu lange dauerte...
naja bevor ich feststellen musste, dass es mir unmöglich wäre, den Zug
pünktlich zu erreichen wurde mir bewusst, durch Schmerzen eingehämmert, dass
mein Fuss kaputt und eingerissen ist, ich also die schweren Schuhe tragen muss.
Die Tatsache hatte zur Folge, dass ich um 17 Uhr erneut das Haus verließ um so
gegen 17.40 am Bahnhof zu sein, wo der Zug um 17.46 einfahren würde. In der
Hektik vergaß ich dann passendes Geld mitzunehmen um den Automaten zu bezahlen
(es ist unglaublich, wie viele Leute entweder kein Geld haben oder nicht
passend oder einfach nur kein Bock haben einem was zu wechseln, dass man
dringend braucht, hätt Kotzen können) Der Zug hatte schon Verspätung und ich
hab ihn trotzdem nich gekriegt, es ist ein Skandal... naja dann war es kurz
nach 6 und ich wollte den nächsten nehmen, aber wo an Geld kommen, auf die Idee
beim Bäcker was zu kaufen um an Kleingeld zu kommen hat mich Rebekka am Telefon
gebracht, naja das war auch gut so... Ich beim Bäcker rein, stand da ne echt
süße Bedienung und fragt mich, was ich gern hätte *gg*. Meine Antwort:
"Egal!" Ein entgeisterter Blick war das was ich bekam. Darauf
korrigierte ich mich und sagte nachdem ich die leere Auslage betrachtete und
noch ein paar leckere Dinge sah: "Sind das Nussecken?" Ich zeigte mit
dem Finger darauf und die junge Frau nickte. "Dann hätt ich gern eine
davon..." Damit fing es dann wieder an, sie antwortete: "Haben Sie es
klein?" Ich: "Nein" während ich meinen Problemfall 20€ Schein
hinhielt. Daraufhin sagte sie, sie hätte bereits Kasse gemacht und so, ob ich
wirklich kein Kleingeld hätte. Sie tat mir irgendwie leid, wie sie da so stand,
mit meinem Charme entgegnete ich ihr: "Es tut mir wirklich sehr leid, aber
ich brauch das Wechselgeld, das ist sehr wichtig für mich, weil ich sonst den
nächsten Zug wieder nich bekomm!" Daraufhin nickte sie gütig und ich
glaube ein Lächeln entdeckt zu haben. Vielleicht hätte ich ihr meine
Telefonnummer auf den Schein kritzeln sollen, naja whatever, sie gab mir die
Nussecke und im rausgehen entschuldigte ich mich noch einmal bei ihr, es tat
mir wirklich leid. Naja dann ging ich mit der Nussecke im Mund und frohen Mutes
zum Automaten und wollte meinen Fahrschein lösen... Aber da stand schon das
nächste Übel vor mir, unglaublich sowas echt mal. Eine türkische Mutter mit
ihrer Tochter, die Tochter stand mit einem Handy am Ohr vorm Automaten und ließ
sich erklären wie der Automat funktionierte, es ging um die Fahrt nach
Herford... Code 6200, danach wählt man dann die Fahrt aus (1 Direkt 2 über
Enger und 3 hab ich vergessen) das wollte sie nicht checken und hat andauernd
auf Einzelfahrt gedrückt... irgendwann hab ich dann eingegriffen und es
erklärt, daraufhin hat sie nicht etwa ein Ticket gezogen sondern ihrer Mutter
erklärt, wie es geht in einer mir unverständlichen sehr ü-lastigen Sprache.
Jedenfalls trat die Mutter dann an den Automaten und tippte das gleiche ein und
löste auch kein Ticket, daraufhin hat sich die Tochter, die für eine Türkin
meiner Meinung nach wirklich nicht so schlecht aussah bei mir bedankt und mir
erklärt, dass sie nur was ausprobieren wollten, das hat mich fast wieder auf 180
gebracht aber ich hab freundlich gelächelt und bin an den Automaten getreten
hab mein Ticket (welches ich nicht gebraucht habe) nach Osnabrück gelöst für 7
Euronen, das is Wucher! Anschließend setzte ich mich schon an das Gleis und
wartete auf den Zug, was sich im Nachhinein als fataler Fehler erwies, denn
kurz darauf kamen 2 circa 30 Jährige Styletusen an und setzten sich direkt
hinter mich. Nicht nur, dass sie aussahen wie Toastbrote auf Beinen, sie
schienen sich dabei auch wohlzufühlen. Notgedrungenermaßen musste ich ihr
Gespräch belauschen und habe dabei fast Ohrenkrebs bekommen.
Ein kurzer Auszug (der Einfachheit halber nenne ich beide B & H)
H: "Also Sonntag diekt nach dem Aufstehen ins Solarium, dann ist der Tag
gerettet!"
B: "Ja du hast recht, am besten direkt ne Massage danach, herrlich... ach
ich mag das, wo es draußen so kalt ist, hab letztens meinen BH ausgehabt, das
war nicht gut, gestern hab ich mir nen Badeanzug angezogen! Das war
besser!"
H: "Echt im Badeanzug... hätte dein Mann was dagegen wenn wir demnächst
mal so ein Wellnesswochenende zu zweit machen? ... Warum antwortest denn nicht,
is das nich so dein Ding? Dann musst du es sagen..."
B: "Ich hab da noch nich so drüber nachgedacht, ach ich glaub den Bernd
stört das nicht, dann kann der auch mal wieder was mit seinen Skatfreunden
machen!"
Das muss an dieser Stelle reichen, wie kann man nur so klischeehaft sein und
außerdem neeeee... Den Solarium am Sonntag Spruch musste ich mir nachdem ich
Rebekka diese Story erzählte sehr oft anhören und wir haben uns darüber
köstlich amüsiert!
Nachdem wir bei ihr waren, haben wir dann zusammen, kann man so eigentlich nich
sagen, haben wir während im Fernsehen Charmed lief gequasselt... anschließend
sind wir dann ins DK gegangen, auf dem Weg wurden wir von einem Quartett von
der Black Music, der ich mich nicht zugehörig fühle angeschwallt... das war
sehr lustig vor allem weil jemand meinte mich als Witzfigur zu bezeichnen, ich
bin froh, dass Rebekka eine so beruhigende Wirkung auf mich hatte, dass ich
darüber lachen konnte und es runtergeschluckt habe, 4 sind eigentlich 3 zuviel
um sich mit ihnen anzulegen, aber so is das halt. Nun gut als wir im DK waren
fühlte ich mich fast vom ersten Moment an, wie daheim... sehr angenehmes
schnuckeliges Ambiente und wirklich kuschlig klein... und dennoch war ich sehr
ängstlich und unsicher, wie ich es scheinbar in fremden Umgebungen und
Lebensräumen immer bin, fiel mir schon bei Rebekka zu Hause auf, dass ich still
wurde... naja mit der Zeit gewöhnte ich mich dann an die Örtlichkeit und konnte
die Musik genießen, die obwohl teilweise industriallastig und sehr laut,
zumindest empfand ich es so, sehr gut war, auch wenn die DJs eher unterklassig
waren. Aber hat mir sehr gut gefallen, ich war vor allem froh nicht alleine zu
sein.
Irgendwann verließen wir dann die Örtlicheit und hatten an einer Tankstelle
unseren Spaß. Wir hatten Hunger und irgendwie Lust auf rauchen, Rebekka kam auf
die geniale Idee Black Devils zu kaufen (die ich bisher nur aus "Der
Eisbär" kannte) und daher gingen wir zur Tanke mit dem großen Sortiment
und fragten, der Dialog...
T = Tankwart; A = Alex R = Rebekka
Als ein scheinbar angetrunkener nach dem Kauf einer Desperado Flasche in sein
Pizza Taxi einstieg und davonbrauste ging ich zum Schalter, das Fräulein neben
mir...
T: "Was darf's sein?"
A: "Wir hätten gerne eine Schachtel Black Devils, bitte!"
T: (kicherte) "Black Devils, White Jesus weiß nich ob wa die haben, muss
ich erst mein Kollegen fragen."
R: (leise) "Der nimmt uns nich ernst! Wenn sie die nich haben
(lächelt)..."
A: (grinst) "...dann nehmen wir Erdnussflips!"
T: "Ne die ham wa nich...!"
A: "Sonst irgendwelche Zigaretten mit Vanillegeschmack?"
T: (grinst) "Nein."
A: "Ok dann nehmen wir Erdnussflips."
T: "Das sind aber keine Zigaretten!"
A: "Das weiß ich, könnten sie mal gucken, was son Smirnoff Ice Ding
kostet?"
T: (im Gehen) "Soll ich dann schon gleich zwei mitbringen, aufm
Rückweg."
A: (zu R) "Ist bestimmt teuer" (zu T) "Wenn unter 4€ kostet,
nehm ich einen."
T: "2,69!"
A: "Ja nehm ich."
T: "Sonst noch was?" (sichtlich entnervt) [aus Gründen der eh schon
übertriebenen Überlänge hab ich die Suche nach den richtigen Erdnussflips schon
gekürzt/rausgeschnitten]
A: "Nö!" (lacht)
Naja und dann hab ich halt bezahlt und dann kam son lustiger Spruch, wie:
"Wenn ihr das nächste mal Vanillezigaretten wollt oder so, vielleicht ham
wa dann ja welche..." Er schien es nicht zu glauben, dass es sie
tatsächlich gibt... aber googlet euch die mal selbst oder so, die schmecken
toll "mmmmh mild, sanft im Geschmack"
Nun denn in ein paar Zügen war der Smirnoff leer und er schmeckte wie Wasser
und das für einen trockenen Teilzeitalkoholiker, hatte danach nichtmal Durst
auf mehr, war aber nach der langen Zeit echt mal wieder lecker... whatever sind
dann nach Rebekka, während wir die Tüte Flips leerten und sie mir die Stadt
näher brachte *gg* fühlte ich mich toll und ich weiß, dass es nich an den 3%
lag!
Bei ihr angekommen, sind wir dann schlafen gegangen, es hat sehr lange gedauert
bis ich dann ein Paar Stunden Schlaf bekam (2 halt) weil um 8 war aufstehen
angesagt, ich war noch so müde, packte meinen Kram zusammen und ließ, wie ich
heute, da mir der Akku vom Handy verreckt ist feststellen musste das Ladegerät
dort liegen neben den tollen Cds (das ist übrigens mein Ernst, denn es sind
echt gute dabei), die dort gestapelt auf dem Schreibtisch lagen... Ich habe
sogar eine mir geschenkte "Sonnen"brille dort liegen lassen, ich bin
mir sicher, dass ich das noch klären kann.
Hm, ja dann waren wir noch bei ihrem Augenarzt, der ihr dann sagte, was man ihr
schon ansieht *gg* "du hast tolle Augen", sie war sehr froh darüber
und sehr happy, nach 3 Stunden im Wartezimmer hatte ich Kopfschmerzen, da ich
am Morgen um nich mehr ganz so muffig zu riechen, denn das tat das Subway Shirt
und ich nichts zum wechseln mithatte und nicht Rebekkas Kleidung tragen wollte,
das ding eingesprayt... whatever! Waren dann noch bei Saturn und haben uns
Filme angesehn um anschließend im Kaufhof durch die Spielzeug und Halloween
Abteilung zu gehen, irgendwie bin ich auf Teddybären fixiert... das klingt
merkwürdig aber es ist echt so, das ist mir bisher noch nie so aufgefallen,
aber ich steh einfach auf Teddys. Bis zum Bahnhof, wo in einer kollosallen
Abschlussszene fast filmreif nach der Umarmung sich unsere Blick im
Zurückblicken noch einmal trafen ging mein Schnürsenkel andauernd wieder auf
und ich verbrauchte mein letztes Geld für eine kühle Cola beim Bäcker, weil mir
die beim Zeitungsstand zu teuer war! Naja so war das und es war eigentlich
toll! Wirklich toll!
Mittwoch, 4. Oktober 2006
Der Wanderer
Es war eine kalte Nacht, Nebelschwaden waberten schaurig über das Feld, der nahe Fluss schlängelte sich still durch die Wiesen, die ihn flankierten. Ein einsamer Wanderer ging an ihm entlang und summte ein fröhliches Liedchen von der Liebe und ihren wunderlichen Wegen, ab und an sah er hinauf zum Himmel, den Mond zu entdecken, doch er schien verhangen, von Wolken verschleiert.
Den Wanderer umgab ein Duft von Waldmeister und Schnaps, er kam wohl gerade von einem Umtrunk. Das hätte dann wohl auch erklärt, warum jener so schwankte und warum er keinen Ton traf, aber wer sollte es einem Mann verübeln ab und an mal ein kräftiges Glas Fusel zu genießen, niemand wäre ihm wohl böse gewesen, er schien niemanden zu haben, der sich überhaupt darum gekümmert hätte... wer weiß so was schon? Eigentlich könnte man sich genauso gut fragen, warum gerade er in dieser Nacht unterwegs war und warum der Zufall gerade ihn auswählte Zeuge der Ereignisse jener Nacht zu werden. Aber darauf wird es wohl genauso wenig eine Antwort geben, wie die, ob ihn jemand vermisst hätte.
Er wanderte mehrere Kilometer bis zu einem kleinen Steg, dort setzte er sich dann, die Füße in das eiskalte Wasser gesenkt ein wenig hin, um zu verschnaufen und ein wenig abzuschalten. Mittlerweile war sogar der Mond aus den Wolken aufgetaucht und schien auf das stetig fließende Gewässer zu seinen Füßen. Er blickte umher und sah irgendetwas im Wasser treiben. Er dachte zuerst an ein Krokodil, wahrscheinlich war das einer dieser typischen Gedanken, die man eigentlich nur unter Drogeneinfluss haben konnte, wo doch in jener Gegend seit Jahrtausenden keine Krokodile mehr gesichtet wurden. Die Strömung brachte das Treibgut immer näher, doch je näher es kam, desto schemenhafter schien es zu werden. Der Wanderer ergriff die Flucht vor dem vermeintlichen Krokodil und rannte so schnell er konnte vom Steg weg, jedoch war das scheinbar nicht das, was das Schicksal für ihn vorgesehen hatte.
Schon nach einigen Sekunden, blieb er an einer aus dem Boden ragenden Wurzel hängen und maulte sich. Er verlor das Gleichgewicht und der Reflex, der normalerweise einen ungebremsten Fall durch Ausfahren der Arme verhinderte, setzte wahrscheinlich bedingt durch den Alkoholkonsum und die dadurch verlangsamte Reaktion aus. So geschah es dann, dass er sich der Länge nach in das Gras niederließ, wobei er noch dachte: ‚Warum sind hier Steine?’ Bevor er diesen Gedanken jedoch weiter verfolgen konnte, schlug sein Schädel auf einen ungewöhnlich spitzen Stein der scheinbar plötzlich aus dem Boden auftauchte. Die Wucht des Aufpralls riss ein Loch in seinen Kopf aus dem sich Hirnmasse ergoss. Sein Körper zuckte noch einen kurzen Moment um dann erlahmt da zu liegen.
In genau diesem Augenblick zog sich eine unheimliche Gestalt aus dem Wasser auf den Steg, die Augen der Gestalt schienen schwarz zu sein, leer, leblos, so als würde man direkt in ihren Kopf sehen können und sähe doch nichts. Lange schwarze Haare umrahmten ein schemenhaftes Gesicht ohne erkennbaren Mund und ohne erkennbare Nase, das einzige was hervorstach waren die Augen. Diese schwarzen, leeren, toten Augen, das Wesen schien zu schweben, die zerfetzte Kleidung schien einen weißen Leib einer Mädchengestalt verhüllen zu wollen. Das Wesen schwebte zu dem Ort an dem der Wanderer lag, es war fast menschlich, beugte sich zum leblosen Körper herunter und sah sich die Bescherung an. Daraufhin ging es zum Fußende des Toten und ergriff die Beine des Wanderers und zog den Leichnam durch das Gras in Richtung Steg. Beim ersten Ruck lösten sich Reste der Schädeldecke vom Kopf und hinterließen einen Schleimfleck von breiiger Hirnmasse am Stein. Die Spur, die das auslaufende Sekret aus dem Schädel der Leiche hinterließ war ebenso auffällig, wie der von Blut und Hirnresten überzogene Stein und das durch die Schleifspur niedergedrückte hohe Gras. Das Wesen schien kein Interesse daran gehabt zu haben Spuren zu vermeiden, es zog den Leichnam unbeirrt in Richtung des Stegs während es die ganze Zeit vor sich hin murmelte. Es waren Laute, die kein menschliches Ohr zuvor gehört hatte. Die Laute hatten Ähnlichkeiten mit einem ständigen Keuchen und Flüstern. Am Steg angekommen legte das Wesen sich die Leiche in eine ihm scheinbar angenehme Position und setzte sich an seine Seite, nahm die kalte Hand des toten Wanderers und strich sanft darüber, ein dichter schwarzer Rauch umgab daraufhin die Leiche. Daraufhin verschwand das Wesen so, wie es gekommen war, durch das Wasser. Vorher drehte es seinen kopfähnlichen Körperfortsatz in die Richtung des Mondes, der hell vom Himmel schien, dann versank es wieder im Wasser. Der schwarze Rauch verschwand mit dem Wesen, so wie auch der Mond hinter einer Wolke. Übrig blieb der Leichnam des Wanderers, der alle viere von sich gestreckt auf dem Steg lag und dessen noch nicht geronnenes Blut sich über das Holz des Stegs in den Fluss ergoss.
Montag, 25. September 2006
Nicht kritikfähig - Ein Vollausraster
Also ich mein, auch wenn das jetzt wahrscheinlich reißerisch
oder hetzerisch klingt oder so, aber welcher normal denkende Mensch kommt denn
bitte auf die Idee, dass es Religionen gibt die über andere Religionen abfällig
sprechen könnten...
bei dem Killefitt um den im Moment wieder Streit ist, geht
es um ein Zitat des Papstes (der selbst zitiert hat)... eine leichte Kritik,
die man verstehen kann wie man sie will, so wie das in der Religion oder bei
Glauben und so immer is... ich find es absolut geistesgestört wegen so etwas
Vergeltung anzudrohen, es als Beleidigung der islamischen Welt anzusehen, die
sowieso schon einen beschissenen Ruf hat, weil die ganzen Terrorstaaten
islamistischer Natur sind, die meisten Terroristen des Planeten Islamisten
sind... was soll der Quatsch? Ham die Komplexe oder so, kein Rückgrat, sind das
Bettnässer, die nicht genug von der Mutter gestillt wurden, oder was? Ehrlich
jetzt mal, wie kann man sich wegen so einem Scheiss aufregen, was für Asis!
Und dann dieser Müll des Zurückruderns, dass es falsch verstanden wurde, muss einmal gesagt worden sein, ok... aber da so eine heuchlerische Islam-Tournee zu machen, durch die wohlbemerkte teils zivilisierte Islamistenwelt, während man die Radikalisten eh ignoriert find ich Quatsch, da hätt sich Ratze auch gleich aufn Petersplatz stellen können und seine Hose runterziehen, macht er sich wahrscheinlich halb so lächerlich wie jetzt... kann er doch nix für, dass die meisten Menschen einfach nur zu blöd sind, drüber nachzudenken, welche Message dahinter steht... ey ehrlich... damn fucking bin Laden Kinder! Warum seid ihr nichtsnutzigen Bombenleger nicht so gut und sprengt euch alle gleichzeitig in die Luft...
Wie kleine Kinder, die nicht gelernt haben zu diskutieren, die sich im Kindergarten die Köppe einschlagen, unfähig Kritik zu empfangen und sie auszuwerten und es besser zu machen, aber naja da gibts ja genug andere die das nicht sind, dazu vielleicht mal später!
Kritik und Morddrohungen könnt ihr mir auch als SMS senden, meine Homepage ist derzeit bisserl verwaist, aber bald wird das dann relauncht, mit mehr reißerischer Propaganda und Verschwörungstheorien und so... ich denk mir, wenn ich meinen Geist entleere, schmeiss ich den Schrott doch am besten in den größten Mülleimer der Welt, das Internet!
==== EMIT GNILLIK --- 23.09.2007, 23:23:23 ====
try to encode it (Tipp 11.09.2001) 11+9+2+1 = ?? (nicht das Das was bedeutet oder so)
Donnerstag, 14. September 2006
Kein Ausweg
Bitte nicht nachmachen !
Suizid ist kein Ausweg...
Ich habe schon einige Male daran gedacht, mir das Leben zu nehmen, aber warum eigentlich, nur damit die gewinnen, denen ich eh egal bin, nein danke und wenn mein Leben einzig und allein aus Protest ist, dann soll es eben so sein! Wenn man ernsthaft an Suizid denkt als lebensfroher Mensch, dann ist wohl einiges im Argen! Also sitze ich da und denke, wie kann ich es anstellen, wo lege ich meinen Abschiedsbrief hin, wer soll ihn finden und so weiter... na ja und dann hab ich noch einmal nachgedacht, nach Dingen gesucht, die mein Leben lebenswert machen und in dieser einen einsamen Stunde, dem einsamsten Moment meines bisherigen Lebens gab es nur einen Gedanken, der mich am Leben hielt und ich bin unendlich dankbar, dass es diesen Gedanken gab, denn ich wollte einen riesigen Fehler begehen...
14.09.2006
Hui Schmetterlinge oder sowas... naja zumindest fühl ich mich besser, jetzt wo ich alles auf den Tisch gelegt habe, ich fühl mich derzeit irgendwie merkwürdig, glücklich fühlt sich wohl anders an, aber in dieser Welt sind wohl nur die Toten glücklich... hm, interessanter Denkansatz... hab gestern von wem gelesen, dass wir heut auf jeden Fall voneinander hören oder so, tja das war wohl nichts, schade!
Ich hab meinen schönen Gefühlen für einen ganz tollen Menschen Luft gemacht, obwohl ich mich dabei sehr schwer getan habe und mich das Ergebnis nicht wirklich verwundert hat fühl ich mich wirklich sehr gut dabei... na ja ich hoff mal, dass mein Häslibutzi denn ma nachzieht und auch Tacheless spricht und so, auch wenn sie eben schon wieder skeptisch war, hm... sicher ist doch nur der Tod (ein sehr bestimmendes Thema im Moment für mich)
Der Tag beziehungsweise die Nacht fing eigentlich mit dem Kennenlernen einiger neuer Menschen an, die ich so zwischen interessant und nett einstufen würde, erst dachte ich es wären Wegelagerer, war auch erst sehr schüchtern, weil ich schon wieder am Grübeln war, darüber was mir gesagt wurde ein paar Stunden vorher und so... na ja und dann musst ich dran denken, dass ich soziale Kontakte brauche, also hab ich versucht mich zu integrieren, jedoch gelang mir das erst, als die Gruppe kleiner wurde, davor hatte ich eher Angst, aber naja... auf dem Rückweg nach Hause ist mir dann eingefallen, dass ich eigentlich in einem recht guten Umfeld derzeit einhergehe und dann hab ich mal so im Geiste durchgeschaut, dass es da einige Leute gibt mit denen ich eigentlich nur wieder was zu tun gehabt habe, weil ich Ruhe in meinem Leben wollte... aber das ist nicht das wahre, man muss wissen, dass es Leute gibt, die man patu nicht ausstehen kann und da macht es einen dann nur selbst fertig, wenn man versucht so zu tun, als könne man diesen Menschen freundlich begegnen... Also hab ich als erstes als ich daheim war, einem dieser Leute genau das so geschrieben... naja is mir auch scheissegal was er darüber denkt, einer von uns beiden landet jedenfalls beim nächsten Aufeinandertreffen im Dreck und mit ein wenig Pech im Krankenhaus, der andere wohl auf ner Wache... na ja mir auch egal, ich werd jedenfalls nicht anfangen...
Aber eigentlich war es ein echt schöner Tag, hab es zwar wieder nich pünktlich inne Heia geschafft, aber ich überdreh den Tag jetzt einfach einmal komplett und dann wird das schon wieder!
Mittwoch, 13. September 2006
13.09.2006
Was geht? Ich fühl mich als hätte mir jemand ne Hirnwäsche verpasst, als hätte jemand mich unsanft aus meinen sowieso viel zu tiefen bösen Träumen gerissen. Manchmal denk ich, verdammt, eigentlich haben die Leute ja Recht, wenn sie mir vorwerfen, ich würde meinen Arsch nicht hochkriegen, aber andererseits ist das gar nicht so leicht, wie das für die immer aussieht, wenn man nix hat wofür man das tun sollte, keine Perspektive, keine Aussicht auf Erfolg, gibt es dann eine Motivation? Es ist sehr dumm sein ganzes Leben, von einer Person abhängig zu machen, aber es ist besser das zu tun, als es sich selbst zu überlassen, denn das Leben kann sich nur in die Scheisse reiten, wenn man es machen lässt... hm, was aber wenn einem einfach die Kraft fehlt, was wenn man zu oft hingefallen ist und die Beine zertrümmert sind, was wenn der Wille nicht mehr stark genug ist, was wenn man sich erbärmlich fühlt, weil ein Vorankriechen kein Leben für einen ist? Was wenn man nicht mehr kriechen will, wenn doch irgendwer ne Krücke parat hält, naja zuviel grübeln macht hirntot oder so... Naja heute abend geht vielleicht was, treff mich da mit XXXXX am Marktkauf mal schaun, was da wieder so geht!
Dienstag, 12. September 2006
12.09.2006
Heute war ein Scheißtag, ich fühl mich krank und bin es doch nicht, irgendwie schon und irgendwie nicht, eigentlich wollt ich heut nach XXXXX aber schon nach dem Aufstehen hatte ich Magenschmerzen, ich hab vorher einen sehr merkwürdigen Traum gehabt, den mir vorher jemand anderes schon mal erzählt hat, jedoch etwas anders, der Traum handelte von mir, als ich mir bekannten Stimmen folgte und plötzlich hinter mir Bellen hörte. Da ich eine leichte Angst vor Hunden habe, beschleunigte ich meinen Gang, aber die Hunde wurden lauter und waren plötzlich direkt hinter mir, es waren bösartige Hunde mit sehr scharfen Zähnen und es schien als wäre ich wohl der Futterersatz für die Tiere, das machte mir sehr viel Angst und ich lief... die Hunde mir hinterher, ich sah schon die bekannten Menschen, die da standen und auf mich warteten, sie standen da und lachten, riefen mir zu: "Du schaffst es!" "Streng dich ein bisschen an!" "Lauf um dein Leben!" Und ein Gesicht, dass ich nicht erkennen konnte stand da und schwieg, es war eine kleine in schwarz gehüllte Gestalt, ich meine ein Winken dieser Person wahrgenommen zu haben, bevor die Hunde über mich herfielen und das letzte was ich sah, bevor ich aufwachte war, dass mein Körper in Fetzen gerissen wurde und alle klatschten! Na ja ganz schön krank oder, jedenfalls ging es mir beschissen, habe mich dann bei XXXXX entschuldigt, immer wenn ich mich auf was extrem freue kommt mir was dazwischen, echt scheiße, als ich dann später noch einmal anrief, wegen kommen und so, klang es sehr nach Unerwünschtheit, weil Feier vorbei oder so... na ja hab mich dann wieder hingelegt.
Montag, 11. September 2006
11.09.2006
Welch denkwürdiger Tag, vor 5 Jahren, als der westlichen Welt, der Spiegel ihrer eigenen Grausamkeit vorgehalten wurde, ich bin kein Terrorist oder so aber ich kann das auch nicht verurteilen, ich sehe nicht die 3000 Toten oder wie viele es waren, ich sehe in diesem Tag ein Symbol, das ganze Ereignis ist nichts weiter als ein Bild, dass auf sehr drastische Art an uns (in der so genannten westlichen Welt) gerichtet ist, es besagt, seid niemals zu großkotzig, seid nicht so arrogant, führt euch nicht auf, als seid ihr etwas besseres nur weil ihr in einem Land lebt wo einem jeder Wunsch für Geld erfüllt werden kann... na ja um im geschichtlichen Rahmen zu bleiben aber ohne eine Kontroverse loszutreten, mit der ich wohl selbst überfordert wäre war ich um 9.01 in Turm 1 an der Anmeldung, wegen meinem Arzttermin in der Uniklinik Münster, na ja ich hatte wahnsinnige Stimmung, das war ungewöhnlich... als ich dann irgendwann zum Blutabnehmen ging traf mich fast der Blitz, es ist lange her, dass ich von so einer schönen Ärztin untersucht wurde. Also da wäre ich am liebsten länger geblieben, als ich dann auf den Oberarzt gewartet habe, dachte ich mir ich frage sie beim Rausgehen nach dem Namen, immerhin hatte sie meine Blutdruckwerte auf einen Rekordstand von 178/108 oder so gehoben, außerdem sah sie nicht viel älter aus als ich... Hätte mir lieber die Telefonnummer geben lassen, als den Namen... na ja selbst den konnte ich nicht lesen, trotzdem hab ich die ganze Heimfahrt gegrinst, was für ein toller Tag dachte ich mir!
Kaum zuhause klingelt das Telefon und mich erreicht eine Botschaft, die mich erst als ich vom Minipreis in Kirchlengern heim ging, wirklich erschaudern ließ und mich tieftraurig machte... mittlerweile geht es! Ein ehemaliger Kurskamerad von mir hat sein Leben beendet indem er sich vor einen Zug gestellt hat, ich fuhr sofort dorthin, woher der Anruf kam und traf auf lange Gesichter, zu schreiben, dass ich mich gefreut hab XXXXXXX schon so schnell wieder zu sehen, finde ich an dieser Stelle zwar irgendwie unpassend aber wichtig, haben ein wenig über das Ereignis gesprochen zu dritt, während es mich erst später mitnahm und ich zu dem Zeitpunkt noch sehr gefasst, fast ein wenig bösartig heiter drauf war und versucht habe die Stimmung ein wenig zu heben, fiel einer von uns dreien immer tiefer... Kurz danach gingen XXXXXXX und ich in Richtung Kirchlengern und redeten auf dem Weg sehr viel und ich denke, dass hat nicht nur mir geholfen...
An dieser Stelle möchte ich kurz mein Beileid bekunden, ich kannte diesen Menschen kaum und auf mich machte er immer den Eindruck, er sei ein fröhlicher, lebenslustiger Mensch, der immer für einen Scherz zu haben war und ein wirklich netter Kurskollege. Ach Mann, obwohl ich eigentlich außerhalb des Kurses nie wirklich was mit ihm zu tun hatte, kann ich mich doch gut daran erinnern, wie man Freitag Nachmittags zusammen in Literatur gehockt hat und sich einen Nachmittag lang Stadien der Welt angesehen hat aus Langeweile, ne zeitlang war er der letzte Mensch, den ich ins Wochenende verabschiedet habe, mit dem ich teilweise noch 20 Minuten nach Ende der regulären Schulzeit über die Wochenende Paarungen in den Bundesligen gefachsimpelt habe, du warst einer der wenigen, die mir gesagt haben, dass sie es schade fanden, dass ich meinen Weg nicht bis zum Ende gehen konnte, in Bezug auf mein Ausscheiden vor dem Abitur, warum trifft es immer die guten Menschen. Es tut mir leid, dass du deinen Weg nicht zu Ende gehen konntest. Ich hoffe, dass es dir, wo immer du bist jetzt besser geht!
Auf dem Heimweg habe ich viel an ihn gedacht und sogar bei jedem vorbeifahrenden Laster darüber nachgedacht, was mich vor einigen Wochen hier gehalten hat und es war die Hoffnung... und beinahe ironischerweise sagte heute in meiner Lieblingsserie jemand: "Menschen brauchen Hoffnung! Auch ein winzig kleines bisschen davon ist doch Hoffnung!" ... Also zumindest der Wortlaut passt und ich möchte an dieser Stelle den wenigen danken, in denen ich meine Hoffnung aufkeimen sehe, die sie mir geben... die mich am Leben halten! DANKE
Sonntag, 10. September 2006
10.09.2006
Was für ein wundervoller Tag, heute schmeckte die Luft anders, das Leben war leicht, es war einfach ein wundervoller Tag gefüllt mit den besten Menschen dieser Welt... wow!
Das Ganze fing so nachts an, mit XXX, die mir eine SMS nach der anderen schrieb, hm is ja eigentlich komisch, noch vor einer Woche habe ich die Welt verflucht, dass sie so zu mir ist, wie sie ist... hm und heute dann das, na ja es ging um meinen Geruch, den sie in der Diskothek wahrgenommen haben wollte,... was mir doch sehr merkwürdig erschien, als ich die SMS im Bett liegend las, mir fiel keine andere Antwort ein, als ihr zu gestehen, dass ich sie auch vermisse, denn das tue ich wirklich... Der heutige Tag hat mir wieder einmal bewiesen, dass man mit Selbstdisziplin sehr weit kommen kann und mit den richtigen Leuten um sich kann man auch ein kleines Stück vom Glück erlangen, ohne wirklich glücklich zu sein, aber die richtigen Menschen können einem helfen sich selbst eine heile Welt vorzugaukeln, obwohl ich mich heute nicht beim Selbstbetrug erwischt habe...
So gegen kurz nach 3, mitten in der Nacht ist der Strom mal wieder ausgefallen, 3 Sekunden später, ich war grade noch dabei mich aufzuregen, erhielt ich ne SMS, knapp ne Minute später hab ich dann die XXX angerufen und wir haben ein wenig geplauscht über Batteriebetriebenes, was wir grad getan hatten, verdammt war das Small Talk oder einfach wirklich ein Gespräch aus Langeweile, weil wir Menschen der heutigen Zeit sind, die in der Nacht auf Strom angewiesen sind? Zumindest habe ich mich danach wirklich wohl gefühlt und bin ruhig eingeschlafen, es muss so gegen 13 Uhr gewesen sein, dass ich wach geworden bin und auf ein Essen habe ich direkt verzichtet, mir lieber den Anfang des Monza Rennens angesehen, ich find es schade, dass Schumi aufhört und sehr bedauerlich, dass ein Flavio Briatore es nicht eingestehen kann, dass ein Michael Schumacher der beste Rennfahrer der Geschichte auch noch einen achten Titel holt und irgendwelche Anschuldigungen der Manipulation von sich gibt... ts ts ts, was kann die Welt dafür, wenn 10 Runden vor Schluss der Motor verreckt, wohl gar nix oder? Na ja, whatever, 15 Uhr Krisentreff mit XXX, es war sehr warm, ich denke, dass wir noch nicht wirklich reden liegt einmal daran, dass man bei so einem guten Wetter keine Lust auf schlechte Dinge hat und vor allem aber daran, dass zumindest glaub ich das ist mein Grund, Angst hat, dass was man gerade so wacklig wieder in die Bahnen lenken will entgleisen könnte mit jedem Wort, jeder Aussage, jedem falschen Blick (na ja Blick wohl eher weniger, wobei bei ihren Augen, wer sie kennt, weiß, was ich meine) Also haben wir ziemlich viel rumgealbert, gelacht und wurden von Kindern überfallen, die ihren Spielplatz (eigentlich ging es nur um den Turm vom Klettergerüst) zurückerobern wollten, na ja nach etwas über einer Stunde haben wir uns dann wieder getrennt und obwohl ich mehr Zeit mit ihr hätte verbringen können, will ich sie nicht überfordern, ich denke die wichtigste Feststellung des Nachmittags ist die, dass wir mehr miteinander reden müssen, sprechen, nicht nur über Probleme auch sonst einfach mal, auch positives, es ist als wenn man einen Menschen neu kennen lernt, den man lange nicht gesehen hat, eigentlich ist es auch genau das, denn wenn ich ehrlich bin, die XXX, die ich kenne hab ich das letzte Mal irgendwann im Mai gesehen und ich habe mich seit dieser Zeit wohl auch verändert und während des Prozesses scheint es uns nicht gelungen zu sein, damit klar zu kommen, jedoch denke ich, dass der Prozess mehr oder weniger abgeschlossen ist...
Aber genug davon, die Einträge sind zu lang, ich entschuldige mich an dieser Stelle für die Ladezeiten, die daraus resultieren, na ja werd dann ab Oktober ein Archiv einbauen, mit Tagesanwahl oder so, mal sehn, ob ich da Lust zu habe... weiter ging es dann in Kirchlengern... mein persönlicher Höhepunkt, mit dem Fräulein ins Kino zu gehen "Breakfast on Pluto" (wird auch in der Filmecke erscheinen, wenn ich mit der mal anfange) hieß das gute Stück, dass wir uns kredenzen ließen im Kirchlengerner Lichtblick, was für ein geiles Kino, klein, fein, kuschelig, urgemütlich und wirklich günstig! Der Film war wesentlich besser als ich erwartet habe und auch wenn das vielleicht jemandem merkwürdig vorkommen könnte (wem ist mir egal), die Musik im Film fand ich klasse. Während des Filmvorspanns aß das Fräulein eine ganze Tuppa-Box gerösteter Matsch-Zimt-Bananen auf und ich konnte gerade eine Trille erhaschen, es war Angst einflößend (na ja nicht wirklich, irgendwas anderes) Hm, das ist schlimm, nicht einmal einen vernünftigen Eintrag, in dem sie vorkommt, krieg ich hin, na ja so nach einer knappen Viertelstunde kam XXXXX mit Muffins, das war toll... habsch mich sehr gefreut, dass sie eine neue Haarfarbe hat, die ihr sehr gut steht, sah ich erst nach dem Film. Sie hatte dafür einen sehr komplizierten Ausdruck, ich würde es blurple (blue & purple) nennen, aber na ja, nach dem Kino sind wir weit gegangen durch ein Neubaugebiet in dem es eine Straße gibt, die von zwei Seiten einen verschiedenen Namen hat und von beiden Seiten eine Sackgasse ist, das lässt auf eine Trennung der Straße in der Zukunft schließen, was jedoch auch sehr krank ist, XXXXX erkundigte sich bei einem Einheimischen, ob es der Person schon einmal aufgefallen wäre... Danach musste ich XXXXXXXX Rücken entschlüsseln und ich habe erstaunlich lange dafür gebraucht, "VEGAN BLACK METAL", in meinem Kopf drehten sich wilde Gedankten über headbangendes Gemüse und kreischende Gräserpollen... Um die Chance von ein wenig herumgammeln nicht verstreichen zu lassen, machten wir uns nach einem Kurzeinkauf in der örtlichen Tanke zu einem Spielplatz auf und ich konnte meine Sätze nicht mehr ordnen, meine Gedanken schienen verstopft und ich musste immer wieder das Fräulein anstarren, was mir selbst unangenehm war, irgendwie... Ich werd ja auch nicht gern angestarrt, nach einigen sinnfreien Gesprächsansätzen, von denen man einige sicher auch hätte ausführen können, bzw. es wahrscheinlich sogar getan hat, ich jedoch irgendwie nicht folgen konnte, wechselte man auf die andere Seite des Spielplatzes und anschließend, hab ich mir mal wieder irgendwas am Mittelfuß getan, nachdem ich mir den Schädel am viel zu tief hängenden Holzbalken der Rutsche fast eingeschlagen hätte (klingt aber überzogen, ist es auch) Na ja und dann ging es die beiden heim geleiten und selbst heim zu gehen, ich glaub sie hat mich auch ab und zu angestarrt! Vielleicht ist das auch nur der ganz normale Wahn der Verfolgung mittlerweile, wobei lieber sie als irgendwelche bösen Menschen in mintgrünen Uniformen...
Auf meinem Heimweg hab ich dann wieder ein wenig mit XXX telefoniert und vielleicht, weil ich in einer merkwürdigen Hochstimmung war und ich langsam wieder anfange an das Gute zu glauben, hab ich ihr was sehr wichtiges gesagt, nämlich: "Wir kriegen das schon wieder hin, wenn wir beide dran arbeiten!" Ich denke eines der größten Probleme ist, dass man, wenn man sich sehr nahe steht den anderen irgendwann als selbstverständlichen Bestandteil ansieht, aber in dieser Welt ist nix geschenkt und auch Freundschaften sind keine Selbstläufer, sie sind wie Blumen, die man gießen muss, damit sie wachsen und die mit viel Liebe und Sonne zu großartiger Blüte kommen, wenn sich keiner drum kümmert überlässt man sie dem Schicksal und dann regnet es zwei Wochen nicht, und das was eine wunderschöne Blüte hätte tragen können stirbt und vertrocknet, weil sich keiner drum bemüht hat (das Bild klingt fast wie von JC persönlich, find ich)
Na ja grad war dann noch XXXXX hier und hat mir "And One" CDs vorbeigebracht, die muss ich mir die Tage mal anhören, na ja und ich hab seit 3 Tagen nicht geraucht (kostet mich zu viel Geld, dass ich nicht habe und bringt außer einem kleinen Ohnmachtsgefühl, nach mehreren Hintereinander auch nichts) und seit mehr als 2 Monaten keinen Tropfen Alkohol angerührt, das bleibt auch noch mindestens 3 Monate so, ach vielleicht auch für immer, mal sehn... ab und zu vermiss ich es schon, den Geschmack von Jim Beam Cola oder Bacardi Cola wenn er langsam den Hals herunter kriecht, einen frischen Baileys, ein Bier, dass nicht wie Wasser mit Biergeschmack schmeckt... aber wenn ich darüber nachdenke, Alkohol ist für die Kleingeister (auch wenn es da so einen dummen Spruch gibt)... na ja ich versuch mal pennen zu gehen
Samstag, 9. September 2006
09.09.2006
Ich denke ich bin so gegen 9 ins Bett gegangen, nachdem ich mir um 7 Uhr noch Bad Boys II in der Extended Version eingeschmissen habe weil ich 3 Stunden wach gelegen hab, konnte meine Gedanken nicht wirklich beruhigen! War sehr aufgewühlt, ich hab drüber nachgedacht, was ich heut Abend mache, wenn ich im X auf mein Schicksal treffe... ich gebe es offen zu, ich hab tierische Angst davor! Ich werde wahrscheinlich nach Rödinghausen gehen, habe ich mir gedacht, da wäre ein Konzert gewesen mit drei Bands, "Not Like Jeff", "Das Gesetz" & noch irgendeine,,,
Nach dem Aufstehen, so gegen 17 Uhr hatte ich eine Wut im Bauch, die stiller war als alles... ich bin immer noch auf 180, hatte einen sehr aufwühlenden Traum von zwei weiblichen Personen aus meiner Vergangenheit, es handelte sich um eine Ex-Klassenkameradin, die mich überfuhr (wäre in Wirklichkeit auch schon mal fast passiert) und um XXX, jedoch war der XXX-Krankenschwester Teil sehr strange, die hat mich nämlich von der Straße gekratzt, obwohl mir schon die Gedärme ausm Bauch hingen. Na ja wie auch immer, ich muss andauernd daran denken, was ich eigentlich im Leben bisher erreicht hab, worauf ich stolz sein kann, welche positiven Eigenschaften ich habe, was man an mir mögen könnte, ganz ehrlich ist mir bisher nur eingefallen, dass ich nett (und das ist die beschissenste Eigenschaft die man wohl haben kann in dieser abgefuckten Welt, denn nette Menschen werden immer ausgenutzt) bin! Ich kann es einfach nicht ertragen, wenn irgendjemand böse auf mich ist, ich fühle mich immer Schuld für alles was passiert, selbst wenn man mir weh tut, suche ich die Schuld noch bei mir... das ist doch ganz schön blöd oder?
Ich will heute Abend ins X aber ich habe ein ernsthaftes Problem, ich komme A) nicht hin B) nicht klar unter so vielen Menschen, da krieg ich Panik C) nicht rein, weil ich derzeitig so dermaßen abgebrannt bin, dass ich nicht einmal meine Schulden zurückzahlen kann, die ich bei diversen Leuten ausstehend habe... an dieser Stelle, danke an alle "tollen Freunde" die mir Geld leihen! Ihr Arschlöcher, ihr wisst doch genau wie es bei mir finanziell aussieht, fragt nicht immer, wann ihr es wiederbekommt...! Es ist übrigens äußerst unfair, dass Menschen, die einfach nicht belastbar genug sind, weil sie einfach schon beim kleinsten Druck einbrechen immer wieder zu hören bekommen, sie seien faul, man ihnen vorwirft Zeit zu haben, vielleicht haben sie diese sogar und in dieser Zeit sitzen sie da und grübeln, wie sie sich da raus ziehen, die meisten schaffen das nicht allein, aber viele haben einfach keinen, der die Kraft aufwenden will einen da raus zu ziehen... ich habe in den letzten Wochen einige interessante Menschen "kennen gelernt" (wie bescheuert das klingt, wenn es sich dabei um einen fast ausschließlichen Internet-Kontakt handelt) Eine dieser Personen, hat ein identisches Problem, da ist es der beste Freund, der sich verhält wie meine (demnächst dann wohl ehemalige) beste Freundin, jedoch hat diese Person meine noch beste Freundin als Schlampe bezeichnet und auf so was komm ich gar nicht klar und da kann man mich auch mit rasend machen... Wie kann man das über jemanden behaupten, den man nicht kennt???
Na ja und dann ist da noch meine ehemalige Klassenkameradin, mit der ich nachts via Internet meinen Spaß habe und die wirklich ein toller Mensch ist. Hinzu kommt dann XXXXX, mit dem ich mich wahnsinnig gut verstehe und mit dem man auch allen Scheiss anstellen kann, außerdem die XXXXX, gestern ja schon erwähnt und natürlich das Fräulein, dass mir so viel Kraft gegeben hat, als ich jemanden gebraucht habe, bin dir so dankbar für alles!
Nachtrag: Lustigerweise hab ich heut Abend noch mit meiner besten Freundin geschrieben und wir haben uns nicht gestritten. Ham unser Missverständnis von gestern ausgeräumt und das gibt mir Hoffnung, ich denke wir haben noch einen weiten Weg vor uns, doch es wird Zeit, dass wir ihn gehn, nachdem der FC Bayern den starken FC St. Pauli in der Verlängerung mit 2-1 bezwungen hatte, war meine Lust auf Party gedämpft, hinzu kam die Angst in der Disko vor Langeweile Leuten auf den Nerv zu gehen, die dann wieder böse auf mich wären und das wäre ja auch scheiße. Morgen Nachmittag, habe ich einen engen Terminplan... 1 Stunde werde ich mit XXX verbringen, werde ihr meine Idee vorstellen, wie wir das zwischen uns wieder hinkriegen, was wir zwischen uns hinkriegen wollen und so weiter halt...
Danach bin ich mit dem Fräulein verabredet, worauf ich mich auch schon sehr freue! Das Problem wenn man über die Tagesgrenze wach ist, ist dass man die Tagebucheinträge mittendrin abrechen muss eigentlich (zumindest wenn man sich an die chronologische Einteilung der Tage hält)... dieser Schnitt ist hier!
Freitag, 8. September 2006
Teddy
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08.09.2006
Gestern Abend so gegen 23 Uhr rief mich eine gute Freundin an, sie klang sehr aufgelöst und ich (in meiner unendlichen Fürsorge) mache mich auf den Weg zu ihr und hoffe ein wenig helfen zu können... Na ja, das Problem, um welches es ging, war nicht wirklich neu, jedoch verblüffend ähnlich mit dem meinen, weil ihre Partnerin scheinbar genau dieselben Verhaltensweisen aufzeigt wie meine beste Freundin, das wurde mir immer suspekter, das nahm Ausmaße an, die ich nicht mehr greifen konnte,... ich habe mir das angehört und war auch recht fertig danach, genauer möchte ich da nicht drauf eingehen, weil wegen Katze!
Später gab es dann einen sehr intimen Moment, in welchem ich mich mit meiner XXX-Vergangenheit auseinandergesetzt habe, habe meine schwarze Erinnerungskiste durchgekramt und alte Liebesbriefe, ein Freundschaftsbändchen, und die Postkarten aus dem Frühjahr gefunden, die dann bei mir Tränen auslösten... Wir kennen uns seit 10 Jahren, das ist der Wahnsinn! Auch ein altes Bild aus der Zeit war da drin...
Von Hunger getrieben sind wir dann los in Richtung Mäckes jedoch hatten die zu, daraufhin hat sie, die gute Freundin einen sehr dubiosen Kerl angerufen, der mit seinem Freund aus Südlengern kam und die uns dann zum Shell-Tankhof gefahren haben so um 3 Uhr nachts oder so, anschließend haben wir dann versucht ein wenig zu schlafen, jedoch denke ich, dass sie genauso wenig wie ich kein Auge zugedrückt hat.
So gegen 8 ist sie zur Schule ich nach Hause und ins Bett... bin dann so gegen 17 Uhr aufgewacht und warte seitdem auf ein Zeichen... tja, aber ich vermute ich werde lange warten können... eine gute Bekannte, die ich Freundin nennen würde und die ich (das Wort ist zu oft missbraucht worden und dennoch) nett finde und das ist sie auch, schreibt mir und ich weiß noch nicht, was heut Abend wird!
Wie erwartet, waren mal wieder andere Dinge wichtiger als ich und ich fange an mich daran zu gewöhnen, ich habe heut Abend zum ersten Mal seit langer Zeit, das Fröhlich Icon bei ICQ benutzt, weil ich einfach wirklich fröhlich war, um das ganze anonym zu halten mag ich an dieser Stelle nur sagen, du sahst toll aus gestern, freu mich schon auf Dienstag! Na ja, zum Dauerbrenner XXX, will ich heut Abend mal gar nix schreiben, weil es sich nicht lohnt sich deswegen die Laune zu versauen!
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06.08.12, 21:30 Facebook-Nutzer keine Ahnung wie man da ne markierung aufhebt. habe alles gelöscht, son scheiß Du hast Folgendes gesen...
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30.12.11, 09:43 Facebook-Nutzer Langsam reicht es aber mit deiner Abwesenheit!!!! Komm zurüüüück!!! 30.12.11, 17:35 Du hast Folgende...
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24.09.12, 14:10 Du hast Folgendes gesendet: hey moin Facebook-Nutzer moin! Du hast Folgendes gesendet: alles fit? sag mal lebt m...
