Donnerstag, 9. November 2006

Regen

Der Sturzbach, der sich aus den dunkelsten der Wolken ergießt,

das Wasser, das den Boden küsst,

die Tränen des Himmels, die die Erde tränken,

sie sind die Tränen, die ich nicht weinen kann,

die Fluten, die die Steine wegspülen,

die Steine meiner Seele,

die Sünden meiner Überheblichkeit,

das Ungleichgewicht ins Wanken bringen,

das Land reinigen,

die Fehlfarben abwäscht,

das dunkle Feuer löscht,

das mich von innen verbrennt

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