Wenn man sich einmal verloren hat, fällt es schwer sich wieder zu finden. Aber man schafft es, wenn man es will. Und wenn man dazu durch die Hölle gehen muss, dann muss es wohl so sein.
Das Jahr begann, so wie
jedes Jahr meines bisherigen Lebens mit Feuerwerk. Im Kreis meiner Liebsten,
darunter auch XXXXX und XXXXXXX, mit denen ich mir eine schöne Nacht bei
Schlickern und Filmen machte ging es in eine bessere Zukunft. Gegen 9 Uhr
wurden beide abgeholt und das Jahr begann.
Im Februar brachte meine
Mutter mich auf die Idee eines Fernstudiums, das ich als willkommene
Zeitüberbrückung sah und zusagte. Ich begann das Studium zum Drehbuchautor. Bis Mitte April dümpelte ich
vor mich hin, in einer Art Vergangenheit vs. Gegenwart-Kampf. Dann kam YYYYY und wir hatten die Idee zusammen zu ziehen, was jedoch irgendwie mehr an mir
nagte als das Alleine Sein, es war kompliziert, ich war noch nicht so weit.
Ich war immer noch mit
meiner Vergangenheit beschäftigt und hatte sogar ständig weiter Briefe an die
Liebe meines Lebens verfasst, die ich ihr in einer finalen Flamme unseres
Feuers gab. Kurz danach verblassten die Gefühle, es verschwamm, mir wurde klar,
dass ich mir was vorgemacht hatte, es ging mir nur noch um mich und mir zu
beweisen, dass ich sie noch haben könne.
Im Mai hatte ich dann endgültig zu viel
und es gab diesen Morgen als YYYYY vor meinem Rechner mit einer Psychologin für
mich telefonierte. Ich heulte auf der Fensterbank, an diesem Tag endete auch
die Zusammenziehidee. Es war klasse, dass er da war. Danke!
Mitte Mai wurde ich immer
klarer und fühlte mich mehr und mehr zu XXXXXXX hingezogen. Zum Ende das Monats
ging ich zu meinem Hausarzt, der mir eine überweisung zum Psychologen
anfertigte, die ich jedoch nicht nutzte. Ich schaffte es aus eigener Kraft,
20. Juni 2007 Mein
Geburtstag...
Die Nacht hatte ich am
Bösebergweg verbracht, unten wo man die Sonne aufgehen sehen konnte, ich hatte
einen 6er Träger Bier und eine Flasche Korn bei mir und eine Schachtel Zigaretten und beobachtete, wie
es langsam Tag wurde. Das war wie neu geboren werden, unbeschreiblich episch.
Am Abend wollten eigentlich
XXXXXXX und XXXXXXXXX vorbeikommen, wobei ich auf XXXXXXXXX hätte verzichten
können, da kam es zu einem relativen Eklat, YYYYYs Freundin (zu der Zeit aber
getrennt) war mit dabei und ich wollte, wie er auch nicht, dass sie sich
treffen, daher musste ich eine Notlüge auspacken und das wiederum führte später
dazu, dass XXXXXXX nicht kam und XXXXXXXXX mir die Schuld an allem gab. Nun
dieser Tag veränderte mich, da es zumindest den Erfolg hatte, dass sich YYYYY und XXXX wieder vertrugen, auch wenn sie danach noch mal eine Krise hatten...
In den Ferien besuchte ich
relativ häufig XXXXXXX und jedes Mal danach fühlte ich mich wie neu geboren,
war wohl irgendwie verknallt. Anders ist es wohl auch nicht zu erklären, dass
ich sie mit nach Wacken nahm. WOW WACKEN
Das war einfach das geilste
WE meines Lebens, so viele coole Leute, einfach man selbst sein und die
schönste Frau der Welt bei sich... das werden drei unvergessene Tage in meinem
Gedächtnis bleiben. Einfach Hammermucke und sturzbetrunken im Nirgendwo... Knaller
Das Ganze wirkte bis zum
September, wo die Silberhochzeit meiner Eltern mich und meine Cousine (die Geschmackvolle) nach
Jahren wieder zusammenbrachte, ich wusste nicht mehr wie klasse die ist, dort war
ich auch mit XXXXXXX als meine +1, ach ja... alles wird gut.