Donnerstag, 23. November 2006

Schlafrhytmus im Arsch (mal wieder)

Er steckt ganz tief drin und ich weiß nicht, irgendwie will ich ihn da auch rausholen, aber jedes Mal wenn ich es fast geschafft hab, geht die Scheisse wieder los... naja echt mal, vor einer Woche bin ich morgens um 8 aufgestanden, mittlerweile, zum Beispiel heute war es wieder 1 Uhr in der Früh, Schande...
Ich habe mir eben mal meine Hate & Kill Liste (mittlerweile privat gestellt) angeguckt, man muss sich das mal reinziehen, eine öffentliche Morddrohung liegt gegen 3 Personen vor, die zwar anonym sind, aber jeder der mich kennt könnte darauf kommen, wer gemeint ist... sowas Beknacktes, ich muss schon ein sehr verwirrter Mensch sein, sowas online gehen zu lassen, oder? Wenn ihr euch jetzt selbst mit JA geantwortet habt, dann stimme ich euch zu...
Doch wie ich vor Kurzem erfuhr, war ich durch gewisse medikamentelle (oder heißt es medikatiöse, medikationelle, ach keine Ahnung, jedenfalls durch gewisse Medikamente) geistig sehr sehr beeinträchtigt, das ungefähr seit Anfang des Jahres, eigentlich sehr traurig, wenn man bedenkt, dass es seitdem bei mir bergab ging und das einzige Halteseil, das ich hatte für mich eher sowas wie eine Lunte war, die langsam auf den Sprengstoff zu brannte... aber von dem was explodiert ist, sind noch Teile da und ich hoffe, die wieder zusammenzupuzzeln, naja wird wohl wesentlich länger dauern, als das sprengen, aber is ja wie mit dem Baum der 100 Jahre wächst und in ein paar Minuten gefällt wird, oder?
Inwiefern sich die Fehldosierung auf beispielsweise diese ominöse Liste ausgewirkt hat oder auf andere Dinge, die ich in dieser Zeit getan habe, das sollen die Leute entscheiden, die betroffen sind, ich glaube persönlich, dass mein Denken nicht beeinflusst war, nur mein Handeln!
Und in diesem schönen Staat ist es ja nun nicht verboten jemandem den Tod zu wünschen, nur ihn herbeizuführen, ich bin müde Pläne zu schmieden, wie ich Leute in den Tod treibe, es ist außerdem Schwachsinn, ich bin zwar sehr geduldig aber vermutlich würde ich mehr Zeit mit der Planung einer Serie von Morden verbringen als mit sinnvolleren Dingen, wenn man von Rachegedanken übermannt wird, vergisst man irgendwann wer man eigentlich vorher war... naja und darum geht es, das wieder zu finden was verloren ging, ich versuche das seit Mai, wo ich mir noch darüber im Klaren war, was weh tat und was nicht, wo ich noch wusste wer ich war und bin, wo es noch schwarz und weiß gab und nicht nur grau, ja und nein und kein jain, richtig und falsch und nicht nur falsch...
STOP, an dieser Stelle fragt man sich worum es hier geht, ist das ein vor Selbstmitleid triefender Text eines offensichtlich geisteskranken gescheiterten Künstlers, der den Glauben an sich selbst verloren hat, oder ist es das was es ist, eine Ansammlung wirrer Gedanken, die nicht zu Ende gedacht werden können, weil der Zugang fehlt...
Ich denke es ist letzteres, naja wie findet man etwas wieder, das man nie verloren hat? Wie sucht man etwas, das nicht gefunden werden kann? Wie verliert man etwas, das es nie gegeben hat? Was fehlt?

 Schlaf?

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