Donnerstag, 30. November 2006

Über Menschen

Jeder Mensch sollte etwas besonderes sein.

Es sollte eine Ehre sein zu leben, eine Ehre den Freuden der Fleischlichkeit frönen zu können, aber was ist es stattdessen?

Eine Selbstverständlichkeit, deren gleichgeschaltete Armut an Individualismus die Menschheit eines Tages ihre Existenz kostet.


Die freie Entfaltung ist in einer Welt, die sich selbst feiert zur Farce geworden, weil man gezwungen wird mit zu feiern auch wenn einem der Geist das Gegenteil sagt. Der gesunde Menschenverstand lässt einen doch schon zweifeln, dass alles, was nicht von einer Mehrzahl der Menschen gemocht, getan, gelobt wird, schlecht und krank ist.


Ach, es ist müßig es aufzuarbeiten, ich wünschte ich könnte entfliehen in eine liebevollere Welt, in der es mehr gibt als einen Hoffnungsschimmer in der endlosen Kälte.


Aber ich vermute, dass jede Welt, in die sich ein Mensch verirrt, eines Tages kalt und böse wird!

Montag, 27. November 2006

Traum oder Geisteskrankheit

Ich kann mir denken, dass die meisten Menschen sich kaum darüber Gedanken machen, was das eigentlich soll mit dem Träumen und was uns das Unterbewusstsein damit sagen will. Es wird vermutlich Leute geben, die sich nicht an ihre Träume erinnern, die einfach verdrängen was ihnen das Gehirn für wertvolle Informationen gegeben hat, die es einfach ignorieren. Als sehr intensiver Träumer kann ich leider nicht verstehen, wie das geht. Auch wenn ich nicht jeden Traum deuten kann oder auch nur die Hälfte davon verstehe, was ich träume ist es doch oft ein Denkanstoß für mich und ich frage mich woher das wohl kommt und vor allem, was die Message ist, die ein Traum herüber bringen soll...

Unter der Frage ob es ein Traum war oder ob ich mittlerweile so kaputt bin, nicht mehr zu wissen was ich tue möchte ich mal das folgende Fallbeispiel schildern!


Szene 1:

Aufgewacht! Sehe auf die Uhr, es ist etwas vor 3 Uhr Nachts... auf einmal klingelt das Telefon, das neben mir im Bett liegt... ich gehe ran und dran ist ein Freund und fragt mich ob wir uns in einer Stunde in unserer Stammkneipe treffen, spontan wie man so ist sag ich: "Klar!"


Szene 2:

Scheinbar nach einigen Drinks fällt mein Blick auf ein junges Mädchen in einer schwarzen Lederjacke, das ich von irgendwoher kenne, gehe hin und bemerke, dass sie weint...


Szene 3:

Bei mir, gemeinsam schleichen wir in die Wohnung und ich bemerke, dass sie einen richtig knackigen Arsch hat, auch wenn ich sie sehr jung einschätze, so auf 15 oder so, ich denk nicht weiter drüber nach, mache uns zwei Drinks und sie erzählt mir was von, dass sie mich immer bewundert hat an der Bushaltestelle und auch sonst, wenn sie mich sehen konnte im Fenster meines Zimmers...


Szene 4:

Erkenntnis! Na klar, es war meine Nachbarin... das süße Ding, das veränderte alles was ich gerade tat, sie meinte, dass sie sich nie getraut hätte, mehr als "Hallo" zu sagen und das sie schon lange davon geträumt hätte, mal von dieser Seite des Fensters heraus zu sehen. Ich dachte nur: 'die verträgt keinen Alk', als ich meine Hand dort weg nahm, wo sie definitiv nichts zu suchen hatte, nämlich an ihrem Po...


Szene 5:

Traumeigenschaften an mir scheinen mein äußeres zu betreffen und mein Charisma, irgendwie schien sie nicht gehen zu wollen, als ich sie bat, daraufhin ließ ich sie auf dem Sofa schlafen, setzte mich daneben und wartete bis sie einschlief, ein wirklich hübsches junges Mädchen, aber nicht mal im Traum würde ich mich dazu verleiten lassen, mich an so einem jungen Ding zu vergreifen.


Mit diesem Gedanken und dem Blick in den Spiegel wachte ich auf und fühlte mich, als wäre wieder irgendetwas merkwürdiges passiert, aber komischerweise kam mir ein ganz besonderer Mensch in den Sinn, ich kann mir schon denken was mit mir los ist aber wieso träum ich dann nicht von diesem besonderen Menschen sondern von meiner Nachbarin? Ist das nun ein versteckter Hinweis, im Sinne von, warum in die Ferne schweifen, das Glück ist näher als man denkt oder ist es eine weitere Bestätigung, dass ich tatsächlich auf einen gewissen Typ Frau stehe... ist es eine verborgene Seite an mir, die mein Unterbewusstsein mir zeigt, sind Träume Schäume? Hatte es überhaupt ne Bedeutung? Meist hat es das ja, wenn man so real träumt, zumindest bilde ich mir ein, da meine Erfahrungen zu haben...


Hab mal geträumt, dass mir der Mensch, der mir am meisten im Leben bedeutet hat in meine Männlichkeit tritt, während ich ihn zärtlich umarme, das war im Nachhinein betrachtet die Warnung aufzupassen... kurz gesagt endete die Geschichte mit mehr als den Schmerzen, die der Tritt in die Männlichkeit verursachen könnte... aber ich verarbeite das!


Sind intensive Träumer geisteskrank? Oder tendenziell bekloppt? Ich mein, ist bei denen was nicht in Ordnung, ich kenn kaum Leute, die träumen und als normal (im Sinne der Mehrheit) anzusehen sind. Vor allem jene die sich daran erinnern können scheinen mir manchmal ernsthafte Probleme zu haben, ich will mich da nicht ausschließen, im Gegenteil ich würde mich gern als der schlimmste all dieser Leute sehen, aber da gäbe es bestimmt Protest.


In diesem Sinne, das muss an Nonsens und Gedankenschwall für heute reichen...

Träumt was Schönes ihr Geisteskranken!

Freitag, 17. November 2006

Frieden

"Im Frieden liegen Ruhe, Stille und Harmonie. Doch die Zwei der Schwerter kann auch Starre, Stillstand und Bewegungslosigkeit bedeuten. Wenn Frieden als dominanter Aspekt auftritt, bleiben Veränderungen und Revolutionen aus.

Beurteilen Sie den "Frieden" immer in Relation zur aktuellen Fragestellung und den umliegenden Karten. Der Einfluss dieser Karte weist immer auf Andauer des Bestehenden, manchmal auch auf mangelnde Entschlussfreudigkeit hin."

Interessant nicht wahr, die Quelle dieses mich ins Denken gestoßen Habenden ist eine zufällig gezogene Tarot-Karte, die erste meines Lebens, Frieden, interessant was Frieden wirklich ist, ich dachte immer Frieden wäre etwas Gutes und wollte es doch nie wahrhaben, na ja vielleicht ist es tatsächlich nichts Gutes und nur Stillstand, tja wenn es keine umliegenden Karten gibt, keine Fragestellung, kann es dann vielleicht um alles gehen. Der Begriff selbst ist das Problem, mangelnde Entschlussfreudigkeit, ja Frieden, oberflächlich ist auch dann Frieden wenn sich alles nach Krieg sehnt und niemand losschlägt, Frieden als Starre, Frieden als Unterdrückung, ist es nicht so dass zu Friedenzeiten viele Diktaturen mehr Menschen getötet haben als während des Kriegs und ist es nicht so, dass seither Frieden ein Bestreben jeden Krieges ist? Warum? Warum Frieden, wenn es doch nur unterdrückte Kriegslust ist? Warum Frieden wenn es doch nur Feigheit ist, zu kämpfen, wenn es doch bloß ein anderes Wort für unentschlossen ist, warum Frieden, wenn alles in einem sich im Krieg befindet, warum stillhalten und mit ansehen, wie der Frieden die Mordlust, die Gewalt, die Ohnmacht nährt, die uns täglich ins Gehirn gepresst wird durch mediale Kontrolle. Wir leben in einer "friedlichen" Welt voller Unterdrückung unserer Selbst, unsere Perversion müssen wir uns im Fernsehen ansehen, selbst dort werden wir bevormundet, in dem man uns nur das zeigt was irgendeine Behörde freigibt. So greifen wir zum großen Geld und müssen uns in Zeiten des Friedens in den Kampf begeben unsere Rechte durchzusetzen, wir tun dies als Unterdrückte in einem System der Unterdrückung, wie anders ist es zu erklären, dass man sich im Internet seine Filme, die die man sehen will beschaffen muss aus Nachbarländern, weil das eigene Land es als gefährlich ansieht, wenn man sich jene ansieht, ich weiß nicht genau von wem es stammt, aber an dieser Stelle muss es zitiert werden: "Waffen töten keinen Menschen, Menschen töten Menschen!" Und genau so ist es, jeder ist für sein Handeln verantwortlich, er muss nicht bevormundet werden. Frieden kann man nicht erzwingen, Frieden zu erzwingen bedeutet Krieg. Also frage ich mich ist es Frieden in dem wir leben?

Für mich persönlich bedeutet jene Karte nicht mehr als das, was ich bereits weiß, dass ich endlich mal entscheidungsfreudiger werden muss und für das, was ich will kämpfen muss, Opfer bringen und rücksichtslos sein muss, aber das kann ich nicht, erst wenn ich es schaffe für meine Ziele alles zu geben lebe ich mit mir selbst in Frieden, solange werde ich ein unruhiger Geist sein, der im ständigen Krieg mit sich selbst lebt! Und doch ist der Frieden der mich umgibt ein Stillstand. Herbert Grönemeyer singt in seinem Titel: 'Bleibt alles anders' von "Stillstand ist der Tod, geht's voran bleibt alles anders", es ist wohl so, dass wir uns ständig bewegen müssen um nicht zu erfrieren in der Kälte eines Augenblicks und erstarren um uns nie mehr zu regen. Ist Frieden wirklich etwas Gutes? Es ist wie eine Freundin mal sagte: "Manchmal wünsch ich mir, dass Momente ewig dauern, aber bitte dann wenn es ganz schön ist!"
Es geht nicht um Krieg und Frieden, sondern genau darum, wir dürfen nicht darauf warten, dass andere für uns Kriege führen um uns den Frieden aufdrängen zu können, den sie für richtig halten, uns Ewigkeiten vorgaukeln, die keine sind, weil wir uns nicht an die guten Momente erinnern, es sind die Momente, die wir nie vergessen, die uns Frieden bringen, sie sind es die wir uns erkämpfen müssen, so wie jeder "seines eigenen Glückes Schmied" sollte auch jeder seines eigenen Friedens Krieger sein.

Freitag, 10. November 2006

Abschweifende Gedanken

Über das Sterben nachzudenken, kann ziemlich merkwürdig sein, vor allem dann, wenn es einen selbst betrifft...

Es gibt bestimmt Leute, die mich für schwach halten, von einem Menschen sprechen werden, der mit allem überfordert war, der ständig irgendetwas hatte, worüber er nörgeln musste, der nie zufrieden war, mit dem was er hatte, der immer mehr wollte, aber nicht bereit dafür zu kämpfen. Man kann von mir denken, ich würde öfter mal im Selbstmitleid baden, in der Tat tue ich das wohl öfter als ich das will, aber man kann mir nicht meinen Lebenswillen absprechen, dass ich mir Sorgen um mein Leben mache. Denn auch wenn das jetzt denen gegenüber, die versuchen für  mich da zu sein scheiße klingt ist es doch so, dass mich niemand so sehr lieben kann wie ich mich selbst und niemand es vermag mich zu retten, das will ich auch niemandem mehr aufbürgen!

Leukämie!

Ich weiß nicht, wem das was sagt, der das hier liest, ob das überhaupt jemand tut, eigentlich ist mir das mittlerweile fast schon egal, ich weiß nicht ob jemand nachvollziehen kann, wie man sich fühlt, wenn alles was man war, auseinandergerissen wird, von der Zeit, von den Menschen in deiner Umgebung, von den Ereignissen in deiner Entwicklung, vom Leben, dass du lebtest und du nicht weißt, warum?

Ich weiß nur, dass ich vielleicht bald sterbe, vielleicht auch nicht... wenn ich tatsächlich (es ist so beängstigend, darüber nachzudenken) mit all diesen Weltverbesserungsideen den Planeten verlassen soll, dann muss das ein Zeichen sein, dass die Welt nicht verbessert werden soll, dass der Untergangsfortschritt längst unumkehrbar geworden ist, aber was hat das schon mit der Welt zu tun, ach so ein Schmarn, noch steht ja nicht einmal fest, ob es überhaupt Krebs ist.

Die lächerlichsten Dinge bringen mich zum Weinen, ein Regentropfen, der auf die Fensterscheibe trifft, das Rauschen der Bäume, die im Sturm traurig ihre Kronen senken, ach es scheint, als würde ich viel intensiver meine Umwelt wahrnehmen, es scheint, als wäre das, was die Natur mir sagt, das Einzige was sich lohnt dem zuzuhören...

Ist das nicht schade, ich war so voller Vorfreude auf den heutigen Abend, seit Wochen habe ich mich darauf gefreut, aber irgendwie ist es so, dass ich keinerlei Vorfreudenempfinden dabei aufbaue, jene Freundin an ihrem Geburtstag zu besuchen, die mich aus einer kalten dunklen Höhle in die Nacht begleitete und mir Hoffnung gab, der ich verdanke nicht völlig dem Wahnsinn verfallen zu sein.

Wenn ich darüber nachdenke, dass ich das alles ohne den Einfluss eines gewissen Medikaments wesentlich besser weggesteckt hätte, dann verfluche ich den Tag an dem ich der Umstellung zugestimmt habe, vermutlich wäre ich dann heute nicht der sozialkritische, verwirrte Mensch, der ich bin aber vermutlich hätte es mir sehr viel Leid erspart!

Ich habe keine Angst vor dem Ende meines Lebens, ich wünsche es mir an so vielen Tagen herbei in der Hoffnung irgendetwas könne mich erlösen, von dem, was auf mir lastet, dem was mich nicht leben lässt! Ich habe mehr Angst vor dem Prozess des Sterbens selbst, ich will nicht und ich wollte nie auf einem Krankenhausbett krepieren, das ist der lausigste Tod, den ich mir vorstellen kann, ich wollte immer an einer Schussverletzung sterben, am besten eine Kugel mitten durchs Herz, oder im Gefecht, durch eine Bombe oder sonst etwas, von mir aus auch ein gezielter Kopfschuss aber nie und nimmer in einem Krankenhausbett, ich will nicht wieder in ein Krankenhaus, nie wieder...

Ich bin mittlerweile seit fast 3 Tagen wach oder sind es 4? Keine Ahnung,  ich kann einfach nicht schlafen, ich habe Kopfschmerzen, meine Augen schmerzen und schon seit gestern, also als das letzte mal hell war vor heute Nacht, fühle ich mich schlapp und kann mich kaum auf den Beinen halten, ich sage Freunden und Bekannten, wenn sie mich fragen, dass ich schlafe, aber eigentlich liege ich nur auf meinem beschissenen Schlafsofa und starre an die Decke oder aus dem Fenster oder sitze Chips verspeisend vor der Glotze und sehe mir irgendwelchen Scheiß an, den ich mir von meinem erschnorrten Geld gekauft habe! Was für ein beschissenes Dasein, dieses Vegetieren, ab und an geht man mal raus, trifft wen, von dem man sich erhofft, dessen Gesellschaft gibt einem das Gefühl, Teil von irgendwas zu sein und muss immer wieder feststellen, dass das einzige wovon man ein Teil ist, das ist, was in den Morgenstunden von der Müllabfuhr und Stadtreinigung weggemacht wird, das was andere Leute wegschmeißen, das was der Gesellschaft nicht gut genug ist, wo sich höchstens die Ratten und anderen Ungeziefer drüber freuen... der Müll, der Abfall, die Reste...

Wie kann jemand, der sich selbst eigentlich mag und der immer gerne polarisiert hat, der sich provokativ immer in den Mittelpunkt bringen musste so ein Wrack werden? Ist es wirklich nur ein Präparat, dass ihn an den Rande seiner Selbst bringt, dass ihm die Seele nimmt und sein Herz bricht, ich glaube kaum... was hat mir nur den Glauben und die Hoffnung genommen?

Ich denke nicht, dass der Krebs mich töten kann, niemand vermag das, ich vermag es nicht einmal selbst zu tun! Manche Menschen sind eben dazu bestimmt zu leiden, dazu bestimmt, um anderen zu verdeutlichen, wie sinnlos die Existenz an sich ist...

Sterben müssen wir alle, die einen früher, die anderen später! Man sollte nie zu schnell und voreilig mit seinem Todeswunsch sein, wenn man vor dem Tod keine Angst mehr hat, wovor soll man sich dann noch fürchten? Vielleicht vor dem einzigen, was einem wirklich Angst machen sollte, dem Leben und sich selbst. Ich kann nicht mehr fühlen, nur noch Kälte, aber ich will fühlen. Den Schmerz, die Trauer, die Wut, den Hass, einen Gefühlsausbruch wünsche ich mir so sehr... alles ist verborgen unter den Trümmern, des Eispalasts, den meterhohen Schichten aus gefrorenen Träumen, manchmal sehe ich mein Herz vor mir liegen in einer Plastikverpackung und will ich es mit meiner Hand berühren oder ergreifen, beschlägt die Folie und ich weiche zurück vor der Kälte, die es umgibt... ich will fühlen, die Zuneigung, die Wärme, den Zauber, die Freundschaft, die Liebe, die Farben, all das was meine Welt einst ausmachte, wo ist es hin? Ich blick nach draußen und es schneit, mach das Fenster auf will eine Flocke greifen, und bemerke, dass ich mir den Schnee nur einbilde, vielleicht sogar wünsche. In Wirklichkeit fällt unaufhörlich der Regen und klopft an die Scheibe. Ich streiche mir über die Wange und merke, dass sie feucht sind, sehe in den Spiegel und bemerke, der Regen ist nur in mir...

Donnerstag, 9. November 2006

Feindbilds Amoklektüre

Wo komm ich her? Wo geh ich hin?

Bin auf der Suche nach dem Sinn ....


Wachliegend in der Winternacht

Die suche hat mich stumm gemacht ....

Warum ich und warum nicht ihr

Bringe mein leiden zu Papier ....

Dafür hasse ich euch und eure existenz

Ihr macht es euch leicht ich ziehe die konsequenz ....

Das leben quält mich und ich quäle euch ....


Dafür leg ich mich jetzt ins zeug ....

Ich muss euch strafen und zwar mit recht ....

Bin endlich bereit für mein letztes Gefecht ....

Ich werde trinken euer Blut ....

So weit habt ihrs getrieben jetzt ertragt meine Wut ....

Ihr werdet sterben seid ihr bereit?

Denn sie ist gekommen eure Zeit ....


Regen

Der Sturzbach, der sich aus den dunkelsten der Wolken ergießt,

das Wasser, das den Boden küsst,

die Tränen des Himmels, die die Erde tränken,

sie sind die Tränen, die ich nicht weinen kann,

die Fluten, die die Steine wegspülen,

die Steine meiner Seele,

die Sünden meiner Überheblichkeit,

das Ungleichgewicht ins Wanken bringen,

das Land reinigen,

die Fehlfarben abwäscht,

das dunkle Feuer löscht,

das mich von innen verbrennt

Mittwoch, 8. November 2006

Nervenzusammenbruchsgedanken

In dieser Stunde des Verrats

ist der Mensch allein die Fliege

selbst ist die geistige Krankheit

ein jenes löbliches Geleit

breitet das gekaufte Elend

die Schmerzen aus in Zweisamkeit


Des wirren Geistes Zustands

der Stimmen lautes Kreischen

alles fliegt, alles springt

aber nichts geht, nichts geht

nur der Himmel zartes Rauschen


Substanz bewegt!

Sich selbst in geraumen Dichten

vergangene Bereitschaft

Sumpf finsteren Rauches

verdorbene Frucht, Saat aufgehenden Übels


Versicherungsbetrug!!!

Ärztliche Schweigepflicht!!!

Gutschein für Froschschenkel!!!

Leere!

Butando 9

Ich habe damals, wenn ich Fifa gespielt habe und als es damals den Editor gab, immer einen ganz speziellen Fußballer erstellt. Den Brasilian...